Im Outback Australien’s

Palya!

Der Vorhang schließt und die Aufführung von einem neuen Künstler ist am Adelaide Fringe Festival zu ende, also schnell noch rüber in den anderen Raum und sich in eine andere/ Fantasie Welt verzaubern lassen. Das Fringe Festival findet alljährlich im “Mad-March” statt, neue Künstler, Artisten und Schauspieler haben hier die möglichkeit ihr Können zu zeigen. Zum einen vor Publikum und zum anderen befindet sich im Publikum auch der eine oder andere Sponsor. Und falls die ganzen Aufführungen noch nicht genug sind dann kann man auch noch zum Adelaide Cup gehen- so wie ich es auch tat.

 

Das ganze ließ ich dann am Abend am Womadelaide ausklingen. Beim “WOMAD World of Music, Arts & Dance” Musikfestival treten seit 1992 einige der bekanntesten Performer, Musiker, DJs und Tänzer auf. Mit 81.500 Besucher über vier Tage hinweg handelt es sich um einen der beliebtesten Festivals in Australien.

Zum Abschied meines Australien Aufenthaltes wollte ich zur Krönung noch unbedingt zum Uluru. Aus diesem Grund habe ich alles was ich konnte in Bewegung gesetzt um so günstig wie möglich von Adelaide nach Alice Springs zu kommen. Also bildete ich eine Fahrgemeinschaft. Damit wir unnötige Übernachtungskosten sparen konnten sind wir die 1.500 Km durchgefahren. Alle 300km haben wir uns mit dem Fahren abgewechselt. Die Fahrt war ziemlich öde und eintönig. Es gab für uns nur eine Interessante Stadt auf dem Weg und dies war Coopers Pedy. “Die Opal-Hauptstadt der Welt”, ist hunderte von Kilometern von der nächsten Ansiedlung entfernt. Die extremen Sommertemperaturen und der Opal-Abbau haben dazu geführt, dass die meisten Einwohner in unterirdischen Wohnhöhlen, sogennanten “dugouts” leben und in Mienenschächten arbeiten.

 

Nach einer laaaaaaaaangen Fahrt (19std) sind wir dann endlich in Alice Springs angekommen. Am nächsten Morgen habe ich mir noch die Stadt angeschaut und dabei ist mir aufgefallen das in Alice Springs vergleichsweise zu anderen Städten, sehr viele Aborigines dort leben. Bereits für den nächsten Tag hatte ich mir eine Ayers Rock, Kata Tjuta und Kings Canyon 3-tagestour gebucht.

Tag 1: ich wurde um kurz nach 5 Uhr an meinen (Party-) Hostel abgeholt. Bis zum Ayers Rock waren es noch 470km. Auf dem Weg zum Ayers Rock konnten wir den Mt. Connor und einige vertrocknete Salzseen beobachten. Bis unser Tourguide urplötzlich einen U-turn machte, da sie was interessantes Entdeckt hatte und uns unbedingt zeigen wollte (undzwar eine seltene Eidechse). Jedoch fuhr sie zu weit in den Sand und blieb stecken. Erst nach einer Stunden anschieben und allen möglichen versuchen den Bus raus zu bekommen wurden wir von anderen Touristen glücklicherweise heraus gezogen. 

Nichts in Australien ist leichter wiederzuerkennen als der Uluru. Egal, wie oft man ihn auf Postkarten gesehen hat, nichts kann einen auf die einsame, gewaltige Erscheinung am Horizont vorbereiten. Der Uluru (Ayers Rock) ragt gewaltige 348 m über das umliegende, sandige, von Gestrüpp bedeckte Land empor. 12 km bin ich entlang des Uluru’s entlang gelaufen. Dabei waren unter anderem immer wieder Stellen, welche nicht erlaubt sind zu Fotografieren, da sie für die Aborigines eine spirituelle Bedeutung haben und sollte man es doch tun würde das Schicksal anders verlaufen als sonst  . (Doch einige von unserer Tour taten es desto trotz, was sich später während des weiteren Verlauf unserer Tour auch zeigte). Am Abend konnten wir dann noch einen spektakulären Sonnenuntergang bewundern. Die Nacht verbrachten wir unterm Sternenhimmel in einem Swag (Schlafsack aus Zeltstoff mit integrierter Matratze) Wann macht man mal sowas schon zu hause?

 

Tag 2: begann schon um 4:30 Uhr. Schnell noch die Swags zusammen rollen und dann ging es schon los, um den Sonnaufgang am Uluru betrachten zu können. Nach dem die Sonne hinterm Ayers Rock verschwunden ist waren wir auch schon weg, nämlich auf den Weg zu den Katja Tjuta (Die Olgas). Diese auffällige Gruppe kuppelförmiger Felsen steht eng beisammen und bildet dabei ungefähr 30km von Uluru kleine Täler und Schluchten. Es stand schon wieder eine (5,5 km) Wanderung vor uns. Doch die hat sich auch gelohnt die Landschaft ist einfach nur unglaublich. Am Abend stand dann wieder eine Nacht im “Million Star Hotel” an. Doch zwei unserer Swags waren verschwunden  (wie bereits erwähnt, einige von unserer Tour hatten Bilder von der “sensiblen Seite” des Ayers Rock gemacht).

Tag 3: Grelles Licht und eine piepsige Stimme – unser Tourguide weckt uns schon wieder um 4:30 Uhr. Mitten in der Nacht, im dunklen rollten wir unsere Nachtbetten wieder zusammen und setzten uns in den Bus, der dann nicht gestartet ist (der “Fluch” des Uluru folgte uns). Um 6 Uhr machten sich dann zum glück auch andere Touren auf den Weg zu den Kings Canyon, welche uns dann Hilfsbereit Start Hilfe gaben. So verpassten wir dann den Sonnaufgang im Kings Canyon. Nichts desto trotz kamen wir letztendlich an. Nachdem die ersten 400 m nur steil (und ich meine steil!) bergauf gingen, war der Rest der  dreistündigen Wanderung relativ relaxt. Vorbei an steilen Abhängen, Schluchten und bizarren Felsformationen erreichten wir den Garden Eden. Von dort hatte man einen wunderschönen Ausblick auf die verschiedenen Farben in den Steilwänden. Die Landschaft im Kings Canyon war einfach nur atemberauben.

Auf den Weg zurück in die Zivilisation gab es noch eine Überraschung. Ein Ausritt mit einem Kamel. (In Australien leben über 1.2 Mio wilde Kamele!)

Das Outback (auch wenn ich nur einen ganz kleinen Part gesehen habe) hat mir sehr gefallen. Es war einfach was total anderes, als das was ich zurvor an den Küsten Australiens gesehen habe.

Nun schaue ich mit einem lachenden und weinenden Augen meiner Abschiedsfeier in Sydney entgegen. Denn bereits in zwei Tagen geht mein Flieger Richtung Heimat.

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Roadtrip “die zweite”

Meine Eltern sind zu Besuch in Australien uns selbstverständlich biete  ich mich als perfekter Tourguide “in meiner neu-lieb gewonnen Heimat (auf Zeit)” an. Ich hatte uns einen großen Plan für die bevorstehenden drei Wochen ausgemalt. Die besten Highlights habe ich für uns zusammen gesucht.

Um meine lieben so richtig willkommen zu heißen begann unsere Tour auf den wunderschönen Whitsundays. Und weil es da  so schön war blieben wir auch eine Nacht auf Hamilton Island. Von Hamilton Island aus ging es dann nach Airlie Beach (welcher dreh und angel Punkt ist um auf die Whitsundays segeln zu gehen)Für meine Eltern bucht   ich dann einen Segeltourn mit einem Katamaran (und das witzige ist, als ich auf den Whitsundays war buchte ich mir ein “Partyboot” welches sich am Ende als keines herausstellte, doch meine Eltern bekamen ein “Partyboot” mit vielen betrunkenen jugendlichen). Jedenfalls haben sie ihren Segeltourn sehr genossen und viele wunderschöne Eindrücke mitnehmen können.

 

Am nächsten Morgen ging es bereits mit dem Flieger (Fliegen ist die beste Möglichkeit um in Australien rum zu kommen, zum einen ist es bei den riesigen Distanzen die schnellste und “unglaublich, aber wahr” günstiger als mit Bus oder Bahn zu fahren) Richtung Brisbane geflogen. In Brisbane habe ich meine Eltern in einer typischen “Backpacker” Einrichtung untergebracht – so dass sie ein Feeling für mein Leben hier bekommen konnten. “und ja, ihnen hat es sogar gefallen” mit so vielen Menschen Bad, Küche und Essen (auch wenn es nicht gewollt war) zu teilen. Am darauffolgenden Tag habe ich meine Eltern nach Noosa fahren sollen, so dass sie Ihre Tour auf Fraser Island starten konnten. Leider habe ich mich in Brisbane total fahren und anstatt in den Norden zu fahren bin ich in den Südwesten gefahren. Nichts desto trotz bin ich über den Highway (was bei uns einer Hauptstraße  oder einer kaputten Bundesstraße ähnelt) gerast (bin gerade mal 20km/h mehr gefahren als erlaubt, welches 120 -130 entsprach, „wie auch immer“. Hier ist alles eben ein bisschen anders “ein bisschen mehr easy-going”) Während meiner Fahrt hat mich der Tourguide angerufen um sich nach uns zu erkundigen und wann wir den ankommen, da wir schon einige Minuten zu spät waren. Da ich noch Meilen entfernt war, log ich und gab an, dass es sich nur noch um wenige Kilometer handeln würde  und wir bald da wären. Nichts desto trotz fuhr er schon los in Richtung Rainbow Beach. Also musste ich ein neues Ziel ins Auge fassen und so schnell wie möglich nach Rainbow Beach  kommen. Alles in einem war es eine sehr rasante Fahrt und ich kam mit einer 45minütigen Verspätung am Tour Bus (welcher schon voll mit den anderen Touristen war) an und meine Eltern konnte ihre Fraser Island Tour (die ich schon im Part 1 meines Roadtrips gemacht habe) machen.

  

In Brisbane waren wir dann noch im größten Koala Park, wo sich meine Eltern mit den einheimischen Tieren vertraut machen konnten.  Um für die nächsten Tagen im „wilden Australien“ gewappnet zu sein.

  

Von Brisbane aus  hatten wir uns ein Auto gemietet, mit welchem wir Richtung Sydney fuhren. Erster Stopp Surfers Paradise “little Miami”. Blauer Himmel, kilometerlanger Sandstrand und super hohe Wellen – eben perfekt zum Surfen. zweiter Stopp war dann Byron Bay wo wir den Abend mit einigen Hippies und Straßenmusik ausklingen lassen konnten. Am nächsten Morgen sind wir dann zum Leuchtturm gegangen wo wir einige Delphinschwärme sehen konnten – “sehr beeindruckend” meinten meine Eltern. Dritter Stopp war dann Port Macquire, welches eine sehr schöne Hafenstadt ist und von dort aus waren es dann “nur noch” 300km bis nach Sydney.

 

In Sydney angekommen bin ich als “kleiner-experte” so richtig als Tourguide aufgeblüht und habe Ihnen meine Lieblings- Cafes,-Bars, – Restaurant und – Plätze gezeigt. Selbstverständlich blieb dabei Mein Arbeitsplatz, die Harbour Bridge und mein das Operahouse nicht aus. Gelebt haben wir, wo ich seit den letzten Monaten lebe, bei meiner ehemaligen Arbeitskollegin, jetzige Freundin. Von welcher Sie auch einen Harbour Cruise geschenkt bekommen hatten um sich die wunderschöne Stadt vom Wasser anzuschauen und als ob das noch nicht gereicht hat sind wir noch (durch einen kleinen Trick, für lau) in den Skytower um die Stadt von oben anzuschauen.

 

“Under, down under” weiter ging es nach Tasmanien. Unsere Route führte uns von Launceston nach Hobart. In Tasmanien haben wir (um es kurz zu gestalten) Launceston, Cataract Gorge, St. Columba Falls (Wasserfälle), St.Helens, Bay of  Fire, Bicheno, Friendly Beaches, Coles Bay, Wineglass Bay, Orford und Hobart angeschaut/ bewundert. Die Straßen sind sehr kurvenreich und meines Erachtens sehr anstrengend zu fahren. Doch die vielen Kilometer haben sich gelohnt und zu meiner Belohnung bekam ich im “Elephant-Pancakehouse” einen riesigen Pfannkuchen ;)

          

300km nördlich über die Bass Straße (wobei es sich um den Tasmanischen Ozean handelt) ging es dann nach Melbourne. Von da aus, machten wir eine Ein-Tagestour zur Great Ocean Road. Welches (so denke ich zumindest) die schönste Küstenstraße der Welt ist, vorbei an den zwölf Aposteln bis hinüber zur London Bridge. „Schaut euch einfach die Bilder an und vielleicht könnt ihr es, zumindest stückchenweise so sehr genießen, wie wir es taten“.

     

Melbourne selbst ist eine wunderschöne Stadt mit vielen bunten Häusern wie ebenso bunten Menschen. Die eben sehr kreativ, kulturell,  künstlerisch und anders sind. Die Melbourner stellen es sehr geschickt an die städtische Hektik immer noch ins Gemächliche zu übersetzen. Auch alte Straßenbahnen rumpeln auf den Strecken hin und her.

   

Über die Nacht hinweg ging es dann nach Adelaide. Wo meine Eltern die Eltern von meiner Australischen-Freundin kennengelernt haben. Zum Abendessen, gab es dann “typisch Australisch” leckeres Känguru.

Mit den „Locals“, machten wir dann auch eine Sightseeing Tour durch Adelaide und die Barrossa Valleys. Bevor es dann für meine Eltern wieder nach Deutschland ging, tankten sie noch ein bisschen Sonne am Strand von Glenlg.

 

Ich bin befinde mich derweil noch in Adelaide wo ich die verschiedenen Festivals und Veranstaltungen genieße.

 

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Neuseeland

Noch weiter weg von zuhause, geht das? Ja, also eine halbe Erdumdrehung 18.000 Kilometer entfernt von Deutschland hat es mich nach Neuseeland gezogen. Warum auch nicht?! Die Sonne steht mittags nicht im Süden, sondern im Norden. Die Leute bedanken sich beim Busfahrer wenn sie aussteigen und Hier ist Sommer statt Winter.

Überall in Neuseeland findet man Kontraste, die sich zu einer harmonischen Einheit verbinden. Sei es in der Natur, wo sich auf engstem Raum Vulkanlandschaften und Gletscherformationen, dichtester Tropenwald und traumhafte Sandstrände zu überwältigender Schönheit vereinen. Gleiches gilt für den Lebensstil der Neuseeländer, denn sie bewegen sich ebenso selbstverständlich in einer Kunstgalerie oder gehen in ein schickes Restaurant, wie sie ihrem Rugby-Team zujubeln oder eine Kuh melken und dies mit einer überschwänglichen Freundlichkeit.

Also bin ich für einen Kurztrip nach Neuseeland. Angefangen und geendet hat es in Auckland. Nach meiner Ankunft musste ich noch schnell, meine Äpfel und Müsliriegel verzehren da sie mir nicht einer Strafe von 400,- NZD wert waren. Mein Hostel befindet sich direkt in der Innenstadt, welches ich mir mit acht anderen teilen sollte. Glücklicherweise befand sich nur ein weiteres Mädchen mit mir im Zimmer. Da ich erst um Mitternacht ankam hatte ich nur noch einen Tag um in Auckland Sightseeing zu gehen. Devenport hat sich als super Ausblicks punkt ergeben, mit der Fähre sind es ca.10 min. Am Abend ging dann schon mein Flieger mit der einheimischen Fluggesellschaft nach Nelson.

 

Von Nelson aus ging es zum Abel Tasman Nationalpark. Bei der Ankunft des Pfades weißte uns der Busfahrer daraufhin, dass wenn wir den Bus verpassen sollten, wir in der Hütte (welche keine Wände sondern nur ein Dach hatte) übernachten müssten. Ich hatte mir kein genaues Ziel vorgenommen, grundsätzlich dachte ich mir, ich laufe bis ich müde werde oder mir keine Zeit mehr bleiben würde (auf das letztere ist es dann hinausgelaufen). Seit Beginn des Tages hielt ich meine Daumen gedrückt, dass die Wolken sich verziehen und der Regen aufhören mag und das Drücken hatte sich auch dann gelohnt. Am Nachmittag verzogen sich die Wolken und die Sonne strahlte. Der Abel Tasman Park ist super schön und auch super anstrengend, 20km sind wir in fünf Stunden gelaufen und hätten dann auch noch fast den Bus verpasst.

   

Weiter ging es nach Greymouth, wo wir aufgrund der Busgesellschaft einen Übernachtungsstopp einlegen mussten (ansonsten wäre ich da sicherlich nicht länger geblieben, als es unbedingt sein müsste). Zumindest bekamen wir Fahrräder, so dass wir uns in der Todlangweiligen Stadt die Zeit vertreiben konnten. Auf den Weg nach Greymouth kamen wir noch am „Cape Foulwind“ und an den „Pancake Rock – Punakaiki“ Nationalpark vorbei. Die Pancake Rocks bekamen ihren Namen durch die Wind Formationen so sehen sie aus als seien viele Pfannkuchen über einander gestapelt. Auch einige „Blowholes“ gab es zu bewundern.

 

Über Hokitika ging es dann nach Franz Joseph. Kurz vor der Ortschaft gab der Busfahrer durch „wenn ihr blinzelt, kann es schon vorbei sein“. In der Ortschaft gibt es wirklich nicht viel zu sehen und aus diesem Grund hatte ich mir mal einen entspannten Nachmittag vorgenommen. Den bereits am nächsten Morgen ging es auf, zu einer Gletscherwanderung.

Es hat bereits am Abend angefangen und am nächsten Morgen hat es sich fortgesetzt mit den Regen. Nichts desto trotz bin ich mit vollem Optimums zum Franz Joseph Center gelaufen. Im Rucksack befanden sich noch eine kurze Shorts, Sonnenbrille und Sonnencreme, welche ich mir natürlich auch aufgetragen habe. Man weiß ja schließlich nie ob sich das Wetter noch ändert. Im Center wurde wir dann mit Regen- und Wanderausrüstung ausgestattet. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Bus ging es auch schon los. Kurz noch durch den Regenwald getrappt,  dann durch einen steinigen Pfad und schon stand er da in seiner vollen Größe und das nur 10km vom Meer entfernt der Franz Joseph Gletscher.  Die Spikes wurden drangeschnallt und rauf aufs Eis. Durchs Eis über Eisspalten hindurch und immer wieder neu gehakten Stufen kamen wir stück für stück nach oben. Und wenn das noch nicht schwer genug war dann stellt euch noch dazu den schwarzen Himmel von welchem ein eisiger Regenschauer runter kam um uns den Aufstieg noch schwerer zu gestalten.  Die schlimmsten Momente “und dies hätte ich sonst nie gesagt” waren die Pausen, zu diesen Zeitpunkten bin ich immer total eingefroren. Durch das Schmelzwasser haben sich meine Socken total vollgesogen und meine Füße befanden sich „unterwasser“.

 

Hart und eisig kalt war der Aufstieg doch er war alle Mühe wert. Durch den Starkregen hat es den Dreck und Geröll von den Gletschern weggespült und es ergab sich eine Kristall, hellblaue Gletscherlandschaft welche Atemberaubend war.  Der Abstieg „und das hätte ich nicht erwartet“ war schwerer als der Anstieg. Durch den Starkregen wurden unsere zuvor erstellten Treppen vom Regen weggespült und wir mussten neue Wege einschlagen und neue Treppen erstellen, dabei ging es nicht einfach nur bergab sondern immer wieder rauf. Rauf auf die Gletscher durch die Spalten bis wir eine wunderschöne Eishöhle entdeckt hatten.  Geschlagene sieben Stunde waren wir auf dem Eis „man hat ich mich auf die Hotpools im Tal gefreut“. Am abendlichen Lagerfeuer war ich die Sensation schlechthin. Die anderen hatten sich an dem grausigen Tag nicht mal aus dem Zimmer getraut währenddessen ich auf einen Gletscher spazieren war.

 

Über Wanaka vorbei am Fotostop Nr.1 Lake Matheson und Arrowtown einer alten Goldgräberstadt ging es dann nach Queenstown „die Abenteuer-Hauptstadt“.  Tagsüber war Sightseeing von der Stadt auf der Liste und sobald die Sonne unterging war  Sightseeing der Bars und Clubs angesagt. Zum einen waren wir in einer Bar wo wir unsere Getränke aus einem Teepott getrunken haben und zum anderen haben wir zur Neuseeländischen Livemusic abgetanzt.

„Go Big or go Home“! Der Nevis Bungy ist mit 134m der höchste in Neuseeland. Zu erst einmal  musste unterschrieben werden, das im Fall der Fälle es wurde etwas passieren, den Veranstalter keine Schuld trifft und man im schlimmsten Fall nur sterben würde (dies wurde dann auch als Diplom ausgestellt). „Es wäre auch zu erwähne das es keine Geld zurück Regelung gibt“. Mit dem Bus ging es dann 45min hoch ins Gebirge. Oben angekommen gab es eine Zentrale Gondel auf welcher sich die Absprung form befindet. Mit einer kleineren Gondel ging es dann zum Platue mit der Frage wer denn als erstes Springe möchte, woraufhin ich mich gemeldet habe.

In der Gondel angekommen wurden sofort die Sicherheitsgurte angebracht und schon wurde ich auf den Stuhl geschnallt auf welchen ich das Seil um mein e Füße bekam, die Aufregend stieg von Sekunde zu Sekunde. Es war Zeit zum Aufstehen und zur Abspringform zu laufen. Auf der Rampe angekommen hieß es noch „bitte lächeln“ und schon wurde runter gezählt 3…,2…,1….  In diesem Moment habe ich mich mit geöffneten Armen in die Tiefe gestürzt. Acht Sekunden lang befand ich mich im freien Fall meine Atmung hat für diesen Moment aufgehört und ich hatte an nichts gedacht. bis mich das Seil wieder nach oben zog, ab diesem Moment konnte ich anfangen den Moment so richtig zu genießen. Beim zweiten Bounce musste ich selbst aktiv werden und das Seil an meinen Beinen in eine andere Position bringen so dass ich Kopf über nach oben kam. Es war einfach nur unglaublich!!!

  

Es war an der Zeit zum Abschied nehmen. Doch es stand noch etwas auf meiner „Must do“ liste was ich  schon während meinem ganzen Neuseelands Aufenthalts sehen  wollte, eine traditionelle Maori Show. Doch zuerst kam die Nacht über Auckland ein, somit musste ich auch erst das Partyleben in Auckland erkundigt werden. Da Auckland als „Sydney für Beginner“ gilt, gibt es auch hier einen vollen Hafen mit verschiedenen Clubs und Bars die nach verschiedenen Mottos gestylt sind und die Musikrichtung bestimmen. Die Aufführung von den Maori’s war sehr schön anzusehen und hat meinen Neuseeland Aufenthalt vollends abgerundet.

 

Neuseeland war traumhaft, das Wetter, die Leute  und die Landschaft waren wundervoll und ich kann es nur jedem weiter empfehlen selbst dieses wunderschöne Land ob kurz oder lang selbst zu besichtigen.

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Krokodile und andere Tiere dich mich fressen möchten

Tauchen im Great Barrier Reef davon Träume einige und das auch zu Recht,  denn es ist wunderschön kristallblaues Wasser und kunterbunte Fische.

 

Auch wenn bei mir das Wetter nicht so mitgespielt hat wie ich es mir erhofft hatte, war es trotz allem unglaublich. Auf dem Meer tobte ein heftiger Sturm und es hat stark geregnet die Wolken haben sich zusammen getan und sich schwarz gefärbt. Doch es gab nach einer 1.5stündigen Fahrt kein Zurück mehr.

 

Also auf in den Stingersuit und eine schwere Gasflasche auf den Rücken gepackt und los geht’s! der Divemaster nahm mich an die Hand und führte mich in die Tiefe. Mit einigen Handzeichen war klar dass ich auch unter Wasser überleben konnte ;) also dann mal los die Anemonen und Schildkröten aufwecken gehen.

 Mission erfüllt und schon ging es wieder nach oben, für einen kleinen Snack, den ich aber leider durch meine Seekrankheit nicht runter bekommen habe. Anschließend konnten wir uns beim Schnorcheln austoben und als ich mich schon daran gewöhnt hatte durch die Korallen zu tauchen wurden wir zurück gerufen, da sich das Wetter noch ein bisschen mehr verschlechtert hat. Also zurück zum Boot und auf dem Weg dahin, schnell noch ein Bild von mir knipsen lassen und schon ist das Unglück passiert. In dem Moment als ich die Unterwasserkamera wieder zurück bekam, kam eine riesen Welle auf uns zu und da ist es passiert ich verlor die Kamera in den Tiefen des Meeres, jeglicher versuch sie zu bergen von mir und meinem tauchbuddie war vergeblich. Ich wurde bei der Verleihung darauf hingewiesen, im Fall ich würde sie nicht zurück bringen 500 Dollar von meiner Kreditkarte abgezogen zu bekommen. Ich flehte einen der Taucher an, nach meiner Kamera zu suchen und ich wurde auch erhört. Also sind  der Divemaster, der Lehrling und ich mit dem Schlauchboot durch die Wellen gerauscht um die ungefähre Stelle zu finden wo ich sie vermutlich verloren hatte. Derweil sind ich und der Lehrling mit dem Schlauchboot abgetrieben und das Unglück nahm seinen weiteren Lauf an. Der Motor ging aus und die versuche vom Lehrling den wieder anzubekommen waren vergeblich. Als es die Crew vom Boot mitbekam sprangen sie ins Wasser um uns zu Hilfe zu kommen.  Doch auf der Hälfte des Weges zu uns, hatte es der Lehrling dann doch noch geschafft „No Worries“! Zurück auf dem Boot wurde ich gefragt was ich dafür geben würde, wenn man meine Kamera gefunden hat. Im Endeffekt musste ich eine Runde am Abend ausgeben. Dafür habe ich super Bilder und ich wurde nicht um 500 Dollar erleichtert.

Beim zweiten Tauchgang habe ich die Kamera so fest um mein Handgelenk geschnürt das mir noch am Abend ein Abdruck geblieben ist. 

Trotz des schlechten Wetter auf dem Land war die Welt unter Wasser komplett in Takt. Als ob es ein schöner sonniger Tag wäre und unbeschreiblich schön, farbenfroh, zahlreiche an verschiedenen Fischarten und auffallend warm.

Achja und ich habe Nemo gefunden!!

 

Mein Job im Cafe habe ich zeitbedingt mittlerweile  aufgeben müssen. Mir fehlt bereits schon jetzt mein eisiges Frühstück :(  

Durch das tappen in der Nähe eines Gewässers kommt es an und schnappt zu und macht die Todesrolle nimmt den (teilweise) lebendigen Körper Unterwasser in sein Nest und lässt es für einige Tagen da, bis der Körper angeschwollen ist und das Krokodil es stück für stück aufessen kann.

Auf der Krokodilfarm habe ich so einiges über die Biester erfahren so auch obiges.  Eines der Krokodile bekannt als „Hugh Hafner“ ist bereits 100 Jahre alt hat drei Zähne ein Auge und eine Gesamtlänge von 8 Metern.

Zudem habe ich mich als Krokodil Futter zur Verfügung gestellt. Was eigentlich bedeutete dass ich Sie mit einem Hühnchen gefüttert habe

Und anschließend wurde ich von ihnen auf eine (komische) art und Weise gefüttert, den ich habe zum ersten mal Krokodil gegessen und ich würde es sofort wiederholen, den es war so köstlich.

 

Cairns; tropisch und voll mit Backpacker die gerade ihre Reise an der Ostküste Australiens beginnen oder auch beenden. Man braucht sich nicht großartig anzustrengen die leute auf Englisch anzusprechen, da sich jeder zweite als deutsche/r raustellt. Bedingt durch die Regenzeit, war es sehr schwül in Cairns. Doch die Regenzeit hatte ich mir schlimmer vorgestellt als sie war, es hat gelegentlich abends geregnet. Ansonsten war es sehr trocken und (falls ich es noch nicht erwähnt habe) sehr, sehr schwül.

 

Es gibt so einiges zu unternehmen in Cairns. Doch die Entscheidung zu fällen, fiel mir nicht leicht. Doch meine Reisekasse, erleichterte mir dieses. (das war auch das einzige gute daran). Zum einen bin ich einige Male nach Palm Cove und zu den weiteren Nördlichen Stränden von Cairns gefahren. Denn man traff weder auf überlaufene Malls noch auf überfüllte Strände, im Gegenteil, diese waren meist Menschenleer und man hatte eine ganze Bucht, Strandabschnitte für sich allein. Zum anderen hat es mich auf die umliegenden Inseln gezogen, so auch, um eine zu nennen Fitzroy Island. Eine Insel die eine Stunde vom Festland entfernt liegt. Und wie soll ich es sagen (wie so oft) es war unbeschreiblich schön. „Ich glaub da sagen Bilder mehr als Worte“.

   

Meine weitere Reise führt mich, wie durch einen Magnet angezogen nach Magnatic Island ;) in der Nähe von Townsville. Magnatic Island ist einer der schönsten Insel, auf welcher ich mich befand. Es war auffallend ruhig und relaxt auf der Insel. Nur Nachts erwachten die Lerchen, Frösche und Grillen aus Ihrem schlaf und ertönten lautstark durch die Nacht.

 

Eine Wanderung an den anliegenden Buchten hatte ich mir für den nächsten tag ausgedacht. „Aller Anfang ist schwer“ so auch dieser. Denn ich (was sich zu einem wir entwickelte, als ich auf verwirrte Gesichter/ Touristen wie ich traf) den wir konnte den Eingang zum Pfad nicht finden. Die Anweisungen von den Einheimischen war ein bisschen schwammig. Z.B. „Sie können gerade durch den Strand laufen und dann durch die überflutete Stelle rüber und direkt dahinter beginnt der Pfad. Doch ich würde es Ihnen nicht empfehlen da sich Rochen in den Gewässern dort aufhalten“ oder „Laufen sie am Supermarkt rechts, über die Brücke und dann geradeaus und schon müssten Sie es sehen“ So weit so gut. Also sind wir der Beschreibung nachgekommen und was fanden wir vor? Einen überflutetet sumpfartigen Übergang zu einem Hügel, der sich wohl kaum mit Flip Flops besteigen lies. Also nahmen wir Möglichkeit 1 in Kauf und rannten schnell  wie möglich auf die andere Seite. Doch es war alle Mühe wert uns erwartete ein Menschleerer, kilometerlanger Sandstrand umringt mit Felsen, als seien Sie von einem Riesen zu Türmen gebaut wurden.

 

Von Magnatic Island ging es dann mit meinen 25kg schweren Backpack, 3 Kilo „Halsgepäck“ und weiteren 10kg Armgepäck Richtung Süden, Airlie Beach. Wo wir zu super Live Music durch die Nacht tanzten.

  

Und bereits im nächsten Augenblick, nach einem kurzen Schlaf sitze ich auf der Fähre nach Hamilton Island von wo aus mein Flug nach Sydney geht. Im Moment, schreibe ich euch diese Zeilen aus luftiger Höhe mit einem tollen Ausblick auf türkisblaues Wasser und weißen Sandstränden.

Ich freue mich nun auf Donnerstag, den dann geht es nach Neuseeland!!

Liebe Grüße

Erika 

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Roadtrip East Coast

Kurzer Rückblick; Weihnachten (also der 25.12):

- Ein alter Mann mit weißem Bart und rotem Anzug habe ich vorbei laufen sehen als er sich mit den Kindern im Restaurant unseres Hotels fotografieren lassen hat ansonsten hieß es für mich anpacken und so schnell wie möglich fertig werden, da mich am Flughafen Besuch von Zuhause erwartete!
 
- Heilig Abend („unser Weihnachtsabend“ 24.12)war ich bei Freunden zum Barbecue, Meeresfrüchten und einem kühlen Cider eingeladen und zur Auflockerung habe ich dann auch zum ersten mal Kricket gespielt.
  
 
Ab jetzt fängt der Part mit dem Travel von meinem „Working-Holiday’s“ an
 
- In den folgenden Tagen habe ich mich als Tourguide durch Sydney ziemlich gut geschlagen
 
- Dann gab es einen kurzen Abstecher nach Canberra: das Parlament, Parks und ein Opossum, mehr gibt es nicht über Canberra zu sagen. „Es ist nicht der Ort, welcher die Stimmung ausmacht, sondern die Menschen die einen umgeben und wie man sich auf diese einlässt“ Ich hatte zumindest eine super Zeit in Canberra
 
 
„NYE“ Silvester: Hatten wir einen unglaublichen Aussichtspunkt auf den Harbour und das Opera House ohne uns bereits um 10Uhr morgens hinzustellen und stunden auf den harten Steinboden zu verharren zu müssen (und selbst um Mitternacht konnte man nicht mal mit einem Sekt anstoßen da Alkoholverbot im öffentlichen Bereich bestand) Während wir (feucht-)fröhlich mit einem BBQ am Milsons Point bei Freunden verbracht haben.
Kurz vor der Abfahrt ging es dann noch „wie viele andere tausend andere Sydneaner und Touristen“ zum Bondi Beach
 
 
rOaDtRiP: Total motiviert haben wir uns die ersten 1.500km nach Harvey Bay vorgenommen. Jedoch hat sich das um 8Uhr morgens (des nächsten Tages) schon sehr schnell geändert. „Australien ist, hat einfach verdammt groß“
Und weil es so Spaß gemacht hat sind wir noch am selben Tag (nach einem 4stündigen Schlaf) schon wieder auf der Straße Richtung Airlie Beach, die nächsten 800 km lagen vor uns. Die Fahrt war sehr, sehr einsam es ist sogar vorgekommen das ist uns eine Stunde kein Auto entgegengekommen ist und auch keines hinter uns war. Doch das flackernde Feuer am Straßenstrand (Buschfeuer) hellte die Dunkelheit zumindest auf ; )
 
Die nächsten Tagen waren einfach nur wunderschön! Um’s kurz zu machen „Bilder beschreiben mehr als Worte“
-          Türkisblaues Wasser, weißer Sandstrand und ein tief dunkelgrüner Regenwald in Airlie Beach
 
-          Segeltour, durch die Whitsundays
       
-          Menschenleerer Sandstrand in Mackay
-          Sandboarding in Rainbow Beach
-          „Rock’n’Roll“ auf Fraser Island
 
-          Casinoabend in Brisbane
-          In den Wellen von Surfers Paradise springen
 
-          Den Strand in Byron Bay genießen
-          Koala kuscheln und schwarze Schwäne in Newcastle
 
 
Nach dem Abschied „war es an der Zeit, etwas neues anzufangen“ Auf, in den tropischen Norden nach Cairns.
Aus dem Flugzeug raus, erschlägt einem die tropisch, schwüle Luft. Hinzu kam noch mein 25kg schwerer Backpack auf den Rücken (zum Glück gab es auch eine erschwinglichen Airport Transport) andernfalls wäre ich sonst umgekippt. Einquartiert habe ich mich in ein günstiges Hostel, welches dann aber auch zwei Kilometer vom Zentrum entfernt lag. Zum Glück habe ich bereits am dritten Tag in der süßen Touristenstadt Kuranda eine Job in einem Cafe gefunden, in welchem ich für die Eis Theke (die ich täglich vorbereite musste, durch welches sich mein Frühstück sehr eisig gestaltet hat. Da ich die verschiedene Eissorten kosten sollte um dann die Beschriftung drauf zu machen)  und für die leckeren Smoothies zuständig bin. Um zum Café zu kommen muss man erst mal eine halbe Stunde von Cairns durch den Regenwald fahren was sich als sehr aufregend durch die zahlreichen Kurven erweist.
 
Bitte entschuldigt, das ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe doch die Zeit vergeht hier sooo schnell, das einem tage wie Stunden vorkommen und Stunden wie Minuten.
 
Liebe Grüße
Erika
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Weinachtszeit am anderen Ende der Welt

Es ist wieder Zeit für Liebe und Gefühl, nur draußen bleibt es heute kühl. Drinnen ist es warm bei Kerzenschein und Tannenduft – es liegt Weihnachten in der Luft.

.. “ach halt mal, das trifft ja so rein gar nicht auf mich zu!” So würde es klingen, wenn ich meinen eigentlichen Rückflug am 12.12 angetreten wäre, doch da haben sich meine pläne glücklicherweise geändert.

Winter in Australien, besonders in Sydney ist ganz anders als in der Heimat. Zu erst einmal ist es nicht eisig kalt und es schneit auch nicht und ich habe bis jetzt noch keinen Schnupfen und von warmen Glühwein wird mir ganz schlecht – da kommt erst gar keine Weihnachtsstimmung auf.

Egal wie sehr es auch die Australier mit den (kitschigen) Weihnachtsdekorationen versuchen, die Weihnachtslaune kommt einfach nicht.. Hier mal einige Beispiele;

    

Unser Büro                                      oder “der Weihnachtsbus”

Naja, alles ein bisschen anders als man es aus Deutschland gewohnt ist.

Achja! und selbstverständlich haben auch wir hier, eine Weihnachtsfeier. Das Diesjährige Motto waren die 50′ er jahre ;) Dementsprechend sollte man sich auch verkleiden.

  

Auch Weihnachtsveranstaltungen haben wir hier. Die sind zwar nicht ganz so schön wie unsere Weihnachtsmärkte, doch das gute daran ist, das man sich nicht ganz dick einpacken muss um sich warm zu halten, sondern im gegenteil man schmiert sich voll mit Sonnencreme um keinen Sonnenbrand zu bekommen. Zum einen war ich beim “Carols in the Domain” eine Veransteltungen mit einigen (mehr oder weniger  – australischen- berühmtheiten) und rund 50.000 Menschen “Womit mich meine Australischen Freunde immer aufziehen, “Erica that’s like twice as bigger then your hometown!” – wie auch immer also ich, sehr viele Menschen mit Kerzen und einem sehr schönen Konzert.

 

Also das mit dem Weihnachten, wird hier nichts, also ab zum Strand und dieses mal zu einer der bekannteren (bekannt aus der Soap “Home & Away” für die Australier und die Briten so etwas wie “GZSZ” für uns) dem Palm Beach!

   

Ich wünsche meiner Familie, Freunden, Bekannten und auch dem Stepin-Team ein wundervolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012! Genießt die Zeit mit euren Liebsten und seit froh dass ihr sie um euch habt um die besinnliche Zeit gemeinsam genießen zu können!

Liebe sonnige, Grüße

Merry Christmas!!!

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Leben in Sydney

Den tag einfach mal umdrehen und alles rückwärts erleben. Seit dem ich im Restaurant des Novotel’s arbeite beginnt mein Arbeitstag um 18 Uhr und endet meist so gegen 12 – 1 Uhr morgens. Das gute daran ist, das man nie alleine ist in einer Großstadt. Ganz egal um welche Uhrzeit ich aufhören mag.

Sollte ich mal früher aufstehen müssen, dann komme ich nicht um einen Kaffe herum, doch das ist hier gar nicht so einfach. Als ich das letzte mal eine “Latte” bestellt habe, bekam ich einen Espresso. Also zur Erläuterung;

An den Wochenende (was bei mir von Dienstag bis Donnerstag oder auch an den anderen Tagen sein kann, da ich ja in verschiedenen Schichten arbeiten muss), schau ich das ich aus der Stadt raus komme. Mal ein kleiner Trip nach Parramatta mit der Fähre

  

Oder auch ein Ausflug mit dem Zug nach Newcastle (die Zugfahrt beträgt ungefähr 3std.). Von meinen Freunden wurde ich gefragt, warum ich den dahin wollte, da es doch da nichts besonderes gäbe. Aber für mich gab es da was besonderes nämlich den “Blackbutt-Reserve” einen Koala-Park ;) Ich konnte es kaum abwarten meinen ersten Koala in Australien zu sehen. Im Park angekommen bin ich einfach mal in den tiefen Wald reingelaufen wobei ich meinen Kopf immer nach oben gehalten habe, mit den Gedanken das da ein Koala sein könnte (stellte sich aber im nachhinein als total schwachsinnig heraus, da die Koala’s nur in einen eingezäunten Bereich im Park leben) nach einer gefühlten Stunde traff ich auf den ersten Menschen im Park,- einem Parkranger, welcher mir auch freundlicherweise eine Karte vom Park gegeben hat und den Weg zu den Koala’s erklärte “zur Situation, es war ein verregneter Donnerstagmorgen, wahrscheinlich hat es da niemanden außer mir in den Park gezogen” nach einigen Metern bin ich dann auch bei den Koala’s angekommen

  

Ich hatte mir gedacht das schon der Hinweg zu den Koala’s sich als schwierig gestaltet hat, doch der Ausweg war dann mein größtes Problem, den ich wusste nicht wo dieser war und da auch sonst niemand da war den ich fragen konnte, war ich im “kleinen Regenwald” verloren. Es hat ganze 2,5 std gebraucht um aus dem Park raus zu kommen. An der Bushaltestelle (mitten auf einem Highway) angekommen musste ich erst mal 20 min warten bis ein Bus vorbei kam (schließlich gab es keinen Busplan an der Haltestelle) doch dieser fuhr in die Gegenrichtung von der Stadt “zur Situation, ich war total durchnässt nicht nur weil es geregnet hat, war heilfroh auf zivilisation zu treffen- von welcher ich gleich wieder enttäuscht wurde” als dann ein anderer Bus nach 20min kam teilte mir die Busfahrerin freundlicherweise mit das ich auf der falschen Seite stehen auf die Frage hin, wie ich den Highway den überqueren sollte, wünschte sie mir nur “viel glück”! Letzendlich hab ich es dann auch geschafft ;)

An diesem Wochenende war ich in einem Surfcamp in Seal Rocks, es war ein tolles Wochenende! leider hat es nur verregnet angefangen. Als wir Freitagnacht ankamen hat es sehr stark geregnet und leider hat es sich auch am nächsten Morgen fortgesetzt. Noch Bevor wir ins Wasser gingen waren wir total nass. Die Wolken waren schwarz und das Wasser demensprechend unruhig und es hat hohe Wellen geschlagen – alles in einem sehr beunruhigend, vor allem als Anfänger. Also Surfbrett unterm Arm geklammert und los gehts! nach dem meine füße im Wasser waren vergingen mir auch schon alle guten Vorsätze denn es war s******kalt! Nichts desto trotz treibe uns der Surflehrer ins Wasser und wenn man so gegen die Wellen ankämpft um rein zu kommen, wird es auch einem ziemlich schnell warm ;) Also, das mit den Paddeln hat dann auch ganz gut geklappt doch das mit dem Aufstehen…

 

Am Mittag gab es dann ein BBQ im Regen, das einzige worauf ich mich gefreut habe war eine heiße tasse tee. Noch am Nachmittag hat sich ein Wunder ergeben die Sonne kam raus und ab dem Zeipunkt hat es dann auch mit dem Surfen geklappt – unglaublich aber wahr ich konnte sogar auf meinem Board stehen!!

 

Am zweiten Tag, die Sonne hat nur so gestrahlt wir hatten 30 grad und es ging es dann schon nicht mehr an einen Anfänger-Strand sondern an einem für Fortgeschrittene, einige hatten schon bei dem Versuch ins Wasser rein zu kommen aufgegeben (für alle die es nicht wissen “also ich vor 3- tagen” man muss sich erst mal ins Wasser mit dem Board hindurchkämpfen und dabei versuchen so schnell wie möglich mit dem Board hinaus zu paddeln, was gar nicht so einfach ist wenn man immer wieder von den Wellen durchgewirbelt wird) Wenn man dann mal “draußen” angekommen ist kann man sich ganz entspannt auf sein Board setzten und mit den anderen plaudern solang man auf “seine Welle” wartet. Die Anweisung vom Surflehrer “Erika, when i say go, paddling so fast as you can and stand up” und dann kam es auch schon “go” ich paddle, paddle und paddle und spüre wie mich die Welle erfasst das Brett wird stabiler und ich stehe auf bis mich die Welle an den Strand treibt -”wuuuuhhhhhaaaaa” ich hab’s geschafft, gleich nochmal!

 

Ansonsten gibt es in Sydney immer wieder mal Ausstellungen und Veranstaltungen, selbstverständlich schafft man es nicht zu allen hin zu gehen aber auf die ein oder andere geht man mal hin. So zum Beispiel Sculpture by the Sea

   

 

oder in einem der Stadtviertel zu einem Stadtfest wie in Newtown

 

See Ya!

 

 

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Alles hat mal ein Ende

So auch mein Praktikum im Accor Darling Harbour Hotel “Kaum zu Glauben, aber wahr ” ich bin bereits seit drei Monaten in Australien und somit ist auch mein Praktikum vorbei. Der Abschied von meinen Kollegen fällt mir schwer, da sie alle sehr nett sind und mich warm- und aufgeschlossen aufgenommen haben. Ich habe in den letzten drei Monaten sehr viel dazugelernt. Nicht nur was das Berufliche angeht.


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Freizeitgestaltung

In meinem letzten Beitrag  hatte ich bereits berichtet das “es sooo viele Möglichkeiten” in Sydney gibt was man so nach getaner Arbeit machen kann. Nun erhaltet ihr auch einen kleinen Einblick was ich so mit meiner Freizeit anfange ;)

Open Day Opera House

Open Day Opera House


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Ende der Halbzeit

Ich habe bereits meine neunte Woche hinter mir und ich kann es kaum glauben, den die Zeit verging wie im Flug!

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