Wills und Kate…und wir

3 Tage ist es nun, her, dass Will und Kate ihre wie ich finde Märchenhochzeit gefeiert haben. Und mittlerweile sind die beiden für eine unbekannte Zeit an einem unbekannten Ort um ihre Flitterwochen zu genießen, bevor es dann wieder zum Ernst des Lebens zurückgeht…zugegeben, ein anderer Ernst als wir Otto-Normalverbraucher ihn wohl kennen.

Sie waren so ein tolles Brautpaar…und natürlich war ich live dabei!

Ich hatte mich mit ein paar Mädels zum Gucken verabredet und damit wir auch ein paar gute Plätze bekommen und einen guten Blick haben, haben wir uns schon morgens um 7 Uhr (!!!) am Picadilly Circus getroffen, wo wir uns dann einen Ort überlegen wollten, an dem wir Kutsche gucken können.

Dieser Ort war dann eine große Treppe in einer Seitenstraße Richtung Trafalgar Square. Und wir waren nicht die einzigen. Lediglich ganz oben auf der Treppe haben wir uns noch einen Platz auf den Stufen sichern können – der untere Teil und der Rest der Treppen war bereits mit Flaggen hissenden Fans, etlichen Kamerateams und Touris besetzt.

Unser erstes Wedding-Watch-Domizil

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Kultur und Kirche am „Good Friday“

„Good Friday“ – das ist der englische Ausdruck für Karfreitag. Und tatsächlich war es für mich ein guter und aufregender Freitag, denn erst war ich mich kulturell im Museum of London gebildet und dann war ich auf Sightseeing an und in ST. Paul’s Cathedral. Doch aus dem Sightseeing wurde ein unglaublich schönes Erlebnis. Aber dazu später mehr.

Da ich ja Englisch studiere, hatte ich natürlich auch den einen oder anderen Kurs über Englands Historie. Und auch der Besuch im London Dungeon war von der Geschichte Englands, vor allem Londons, durchzogen (wenn auch auf eine gruselige Art und Weise). Da hat mich das wahre Interesse gepackt und ich wollte mehr über die Geschichte der Stadt erfahren, in der ich nun schon seit 4 Wochen lebe. Und wo geht das besser als im Museum of London? Und der kostenlose Eintritt (wie bei den meisten Museen in London) hat mir die Entscheidung noch erleichtert.

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Die Hälfte ist geschafft…

…und was soll ich sagen, die Zeit ist wie im Flug vergangen. Mittlerweile ist wochentags der Alltag eingekehrt und die große atemberaubende Stadt London ist zu einer ganz normalen Großstadt geworden. Der anfangs sehr fremde Linksverkehr ist nun völlig normal und mittlerweile muss ich an den Ampeln und Kreuzungen auch nicht mehr auf die Straße gucken, um zu lesen wohin ich denn nun blicken muss. Ich habe auch gelernt, dass nur Touristen an roten Ampeln stehen bleiben um auf grün zu warten. Londoner gehen einfach, wenn die Straße frei ist ohne auf die Farbe der anzeigenden Verkehrsleuchte zu achten.

Da letztens die U-Bahn nicht fuhr (aber dazu später mehr in der Erkenntnis des Tages), mussten wir mit dem Bus fahren und bei ca. 20 Stationen (Londoner sind ja so unglaublich lauffaul, da liegen 2 Stationen auch mal nur 150 Meter auseinander) hat es sich sogar gelohnt oben in dem Doppeldecker zu sitzen und von dort aus die Fahrt zu genießen.

Mein Freund Bernhard und ich vor der Tower Bridge

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