Welcome Back(packer)

Die schönste Begrüßung am Flughafen in Frankfurt und eine tolle Welcome Back(packer)-Party zu Hause. Vielen Dank meine Lieben! Ich bin zurück in meiner Heimat und mittlerweile auch tatsächlich angekommen. Ich möchte mich bei allen meinen Bloglesern bedanken. Bis zur nächsten großen Reise!

Kategorien: What's up?
Kommentare: 3 Kommentare

Der schönste Schluss

Letzter Stopp meiner Neuseelandreise ist Queenstown. Ein kleines Städtchen, das in den Wintermonaten die Ski- und Snowboardfahrer anlockt. Ich nehme mir einen der beliebtesten Tagesausflüge vor: Milford Sound. Der Südwesten der neuseeländischen Südinsel ist Nationalpark. Die einzigartige Fjordlandschaft, die in mehreren Eiszeiten über Tausende von Jahren geformt wurde, gehört zum Welterbe. Milford Sound ist solch ein Fjord.

Ein Ausflug mit dem Boot am Fjord Milford Sound.


Ein Ausflugsboot fährt mich und andere Touristen durch den Fjord. Die Berge ragen direkt aus dem Wasser gen Himmel. Sie sind um diese Jahreszeit schneebedeckt. Das Wasser schimmert türkisblau. Die Wälder sind grün. Von den Hügeln rauschen die Wasserfälle. Die Berge haben eine weiße Haube, die vor dem blauen Himmel leuchtet. Die wunderschönste Landschaft, die ich in Neuseeland gesehen habe.

Ganz schön nass: Ein Wasserfall in Milford Sound.


Milford Sound: Wasserfälle und ein Regenbogen.


Genau heute vor einem Jahr war ich ganz schön aufgeregt. Mein Flug nach Australien stand für den nächsten Abend an. 365 Tage später bin ich wieder aufgeregt. Denn ein ganzes Jahr ist vorbei und ich fliege zurück nach Hause. Ich habe Australien bereist, dort gearbeitet, auf einer Farm gelebt, das Outback gesehen, bei River Rafting und Canyoning den Adrenalinrausch erlebt. Kurzum: Ich habe mir meinen Australientraum erfüllt. Als kleine Zugabe war ich in den vergangenen drei Wochen in Neuseeland von Auckland über Wellington bis Queenstown unterwegs.
Ich war so lange auf Reisen, habe so viel erlebt, dass ich sagen kann: Ich freue mich auf den Rückflug und vor allem darauf, meine Familie und Freunde wiederzusehen. Auch die Rückkehr ist ein sehr schöner Teil meiner Reise.

Kategorien: What's up?
Kommentare: 1 Kommentar

Die schöne Insel

Neuseeland ist ein kleines Land. Gerade mal vier Millionen Einwohner, von denen etwa 30 Prozent in Auckland leben. Dafür soll es auf den zwei Inseln mehr als 40 Millionen Schafe geben. Nun, da ich schon eine Weile unterwegs bin, finde ich das gar nicht so unwahrscheinlich. Denn die wolligen Tiere sehe ich fast überall. Mittlerweile habe ich meine Reise fortgesetzt und bin auf der Südinsel. Die soll landschaftlich schöner sein als der Norden. Auch das kann ich nach meinen ersten Eindrücken bestätigen. Zumindest dann, wenn es nicht regnet.

Auf der Fähre – der erste Eindruck
Von der Nord- auf die Südinsel zu kommen ist in Neuseeland relativ einfach. Die Fähre fährt täglich und braucht nur drei Stunden. Es werden – wie im Flugzeug – Filme gezeigt. Doch die schöneren Bilder gibt es auf Deck. Es ist früh am Morgen und die ersten Sonnenstrahlen wärmen die kalte Luft. Nach etwa der Hälfte der Fahrtzeit zeigt sich die Südinsel.

Der erste Blick auf die Südinsel Neusseeland während der Überfahrt mit der Fähre.

Abel Tasman Nationalpark
Im Nordwesten der Südinsel liegt der Abel Tasman Nationalpark. Benannt nach dem Holländer, der 80 Jahr vor James Cook Neuseeland an dieser Stelle entdeckte. Allerdings hatte er wenig Glück mit den Maori. Sein Schiff erreichte die Küste in der Nacht, der Kapitän beschloss mit der Erkundungstour bis zum nächsten Morgen zu warten. Bis dahin hatten sich die Maori am Strand aufgestellt. Als das kleine Boot mit vier Männern aus der Besatzung an Land ging, griffen die Maori an und – so berichtet es unser Tourguide – verspeisten die Eindringlinge. Abel Tasman beschloss, dass dieses unwirtliche Land eher nichts für ihn ist und segelte davon.

Segeltörn im Abel Tasman Nationalpark,


Heute ist der hübsche Flecken Nationalpark und bekannt für Bilder von türkisblauem Wasser und grünen Bergen. Meine Ankunft ist eher neblig und regnerisch. Doch der nächste Morgen verspricht zumindest einen trockenen Vormittag und ich entscheide mich für einen kleinen Segeltörn.

Punakaiki und Pancake Rocks
Die Westküste in Neuseeland hat ihre eigene Great Ocean Road. Der Himmel ist blau, die Sonne scheint und die Aussicht ist einfach herrlich.
In Punakaiki gibt es die Pancake Rocks. Felsformationen, die aus verschiedenen, übereinandergelagerten Schichten bestehen und wohl an aufgehäufte Eierkuchen erinnern. Dazwischen wird das Meerwasser aus unterirdischen Höhlen nach oben geschleudert und schießt in Fontänen aus dem Boden.

Vorsicht nass! Die Blowholes bei den Pancake Rocks in Punakaiki.

Franz Josef
Wieder Pech mit dem Wetter. In der kleinen Stadt, die von dem ersten europäischen Ankömmling in dieser Region nach dem einstigen österreichischen Kaiser benannt wurde, stand eigentlich eine Gletscherwanderung auf meinem Plan. Eigentlich…wenn es denn nicht geregnet hätte. Die Tour ist also sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Ich begnüge mich mit einem kurzen Blick auf die schneebedeckten Berge, als die Wolkendecke am Nachmittag kurz aufreißt.

Der Blick auf die Berge ist alles, was ich an dem Regentag in Franz Josef sehen. Schade!

Letzter Stopp: Queenstown.

Kategorien: What's up?
Kommentare: Hinterlasse einen Kommentar