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	<title>Farm &#38; Travel Australien: Linda Hellmann unterwegs Down Under</title>
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	<description>Ein weiterer Stepin on Tour Blog</description>
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		<title>Unterirdischer Orient</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 09:24:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Travel]]></category>
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		<category><![CDATA[Jenolan Caves]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Licht ist aus. Es ist stockdunkel. Hier und da raschelt eine Jacke, der Tourist neben mir schnauft noch etwas von dem Aufstieg über die Treppenstufen. Das Blitzlicht einer Kamera. Manche müssen auch einfach alles fotografieren, selbst eine stockdunkle Höhle. &#8230;<div id="cat-more-link"> <a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/unterirdischer-orient/"><span class="cat-more-link">Mehr davon</span><span class="meta-nav">&#160;</span></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Licht ist aus. Es ist stockdunkel. Hier und da raschelt eine Jacke, der Tourist neben mir schnauft noch etwas von dem Aufstieg über die Treppenstufen. Das Blitzlicht einer Kamera. Manche müssen auch einfach alles fotografieren, selbst eine stockdunkle Höhle. Es gibt doch noch gar nichts zu sehen! Unter der Erde ist die Luft frisch, wie gefiltert. Trotzdem ist es nicht kalt.</p>
<p>An einem verregneten Tag in den Blue Mountains habe ich mich für einen Ausflug zu den Jenolan Caves entschieden. Das ist ein winziger Ort in einem schmalen Tal, mitten im nirgendwo. Das einzige was es da zu sehen gibt, sind die Höhlen. Ein System aus 300 Höhlen.</p>
<div id="attachment_240" class="wp-caption aligncenter" style="width: 328px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2012/02/1-Ich-Lucas-Cave.jpg" rel='lytebox[unterirdischer-orient]'><img class=" wp-image-240 " src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2012/02/1-Ich-Lucas-Cave-318x425.jpg" alt="" width="318" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Fantastische Formationen: Ein Besuch in der Lucas Cave.</p></div>
<p><span id="more-239"></span>Ich stehe also da, der Tourguide hat, um es etwas dramatischer zu machen, das Licht ausgeknipst. Er hält ein Feuerzeug hoch, die Flamme macht gerade mal seine Hand sichtbar. Im Schatten sein Gesicht. So war es also als die ersten Siedler, Forscher, Abenteurer in die Höhlen hinabstiegen, um sie zu erkunden – in den 1830er Jahren. Heute sind sie gut erschlossen, 910 Treppenstufen führen in die Lucascave, die größte und beliebteste von allen.</p>
<p>Dann drückt der Tourführer ein paar Knöpfe auf seiner Fernbedienung und langsam gehen die Lichter wieder an.</p>
<p>Nach einem Einstieg über die Treppen stehe ich mit der Gruppe in der Kathedrale. So heißt diese Kammer. Ein riesig hoher Raum, der zur Lucas Höhle gehört. Ihren Namen hat die Kammer von den Formationen, da gibt es die Orgel, die Kanzel, die hohen Fensterbögen (die natürlich keine echten Fenster sind) und eben alles, was man so von einer Kathedrale erwartet. Die Akustik wie in einem Theater, wie der Tourguide mit einem CD-Spieler beweist, nachdem sich keiner für ein Ständchen gefunden hat. In dem Licht leuchten die Stalaktiten und Stalagmiten von strahlend weiß über ocker bis hinzu einem warmen Gelbton.</p>
<p>Zur Erinnerung gibt es noch mal die Erklärung: Stalaktiten sind die Zapfen, die von der Decke hängen. Stalagmiten sind die Säulenformationen, die vom Boden hochragen. Gewachsen in tausenden von Jahren.</p>
<div id="attachment_241" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2012/02/3-Lucas-Cave.jpg" rel='lytebox[unterirdischer-orient]'><img class=" wp-image-241 " src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2012/02/3-Lucas-Cave-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Feld aus Stalaktiten.</p></div>
<p>Die Jenolan Caves sind Kalksteinhöhlen, Ablagerungen von Fossilien zeigen, dass das ganze Gebiet einst zum Meer gehört haben muss. Forscher wollen herausgefunden haben, dass die Jenolan Höhlen rund 340 Millionen Jahre alt sind, das würde sie zu den ältesten Höhlen der Erde machen, heißt es in dem Infoprospekt. Die Formationen entstanden durch saures Wasser, das durch den Boden in die Höhlen gelangt, dabei den Kalk auswäscht und in der Höhle wird der Kalk wieder abgelagert und so entstehen die unterschiedlichen steinernen Gewächse. Ein Vorgang, der Jahre dauert. An einer Formation, zwei Säulen – eine von oben, eine von unten – haben sich „gerade erst getroffen“ und bilden nun eine Einheit, beschreibt der Tourguide. Gerade erst heißt in diesem Fall so etwa vor 100 Jahren. Zeit bekommt eine andere Bedeutung.</p>
<p>Seit ihrer Entdeckung hat es immer wieder Besucher in die Höhlen gezogen. Anfangs mussten die Touristen natürlich immer noch Souvenirs mitnehmen – Steine, Zapfen, Säulen, die sie aus den Wänden brachen. Bis ein regelmäßiger Besucher, John Lucas, eines Tages realisierte, dass dies ein dauerhafter Schaden für die Höhlen sein würde, denn schließlich wachsen die Zapfen nicht einfach nach. Ein glücklicher Umstand wollte, dass er auch Mitglied des Parlaments war und sich so für den Schutz der Höhlen stark machen konnte. Die Höhlen und das umliegende Gebiet wurden schließlich 1866 unter Naturschutz gestellt. Zur Erinnerung erhielt eine Höhle seinen Namen – Lucas Cave. Heute ist das Berühren von Steinen in den Höhlen strengstens untersagt.</p>
<p>Ich besuche an diesem Tag noch eine zweite Höhle – die Orient Cave. Der Name verspricht nicht zu viel. Die Kammern sind nach den Ländern aus dem Fernen Osten benannt, die Formationen erinnern an Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Ganz andere Formationen: Wie hauchdünne Blätter hängen sie von den Decken und am faszinierendsten finde ich die Helektiten. Die wachsen nicht vom Boden und hängen nicht von der Decke, sondern stehen einfach in alle Richtungen ab, sehen au wie ein zerfetztes Wollknäul und sind gleichzeitig so filigran und zerbrechlich.</p>
<div id="attachment_242" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2012/02/4-Orient-Cave.jpg" rel='lytebox[unterirdischer-orient]'><img class=" wp-image-242 " src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2012/02/4-Orient-Cave-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Filigran und kurios: Die Helektiten in der Orient-Cave.</p></div>
<p>Ich erfahre: Wie sie entstehen ist noch nicht ganz geklärt. Es gibt verschiedene Theorien, der Favorit sieht so aus: Es wachsen die winzigen Zapfen von der Decke, der Druck wird dabei aber zu groß und bevor die entstehende Formation zerbricht, sucht sie sich quasi einen anderen Weg.</p>
<p>Ein faszinierender Tag unter der Erde. Und vielleicht gibt es ja eines Tages mehr zu entdecken, denn noch sind nicht alle Höhlen gänzlich erschlossen und hin und wieder wird auch eine neue entdeckt.</p>
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		<title>Australia, Australia</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 07:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Travel]]></category>
		<category><![CDATA[What's up?]]></category>

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		<description><![CDATA[Regen hält die Australier nicht vom Feiern ab. Das haben sie am vergangenen Donnerstag bewiesen. Der 26. Januar ist der Nationalfeiertag in Australien – Australia Day. Schon Tage vorher kündigte sich das Ereignis an. In allen Geschäften wurden große und &#8230;<div id="cat-more-link"> <a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/australia-australia/"><span class="cat-more-link">Mehr davon</span><span class="meta-nav">&#160;</span></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Regen hält die Australier nicht vom Feiern ab. Das haben sie am vergangenen Donnerstag bewiesen. Der 26. Januar ist der Nationalfeiertag in Australien – Australia Day. Schon Tage vorher kündigte sich das Ereignis an. In allen Geschäften wurden große und kleine Fahnen, Wimpel, wasserlösliche Tattoos, T-Shirts, Hüte und allerlei anderer Krimskrams in den Nationalfarben verkauft. In den Supermärkten gab es Grillfleisch im Sonderangebot, denn ein Barbecue-Tag gemeinsam mit Familie und Freunden ist bei vielen Aussies am Australia Day Tradition.</p>
<div id="attachment_229" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2012/01/27-Ich-Ferrython.jpg" rel='lytebox[australia-australia]'><img class="size-medium wp-image-229 " src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2012/01/27-Ich-Ferrython-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Die Harbour Bridge als Ziellinie im Blick. Ganz gemütlich steuern manche Fähren und Boote darauf zu. Dabei sein ist alles beim Ferrython am Australia Day.</p></div>
<p><span id="more-228"></span>In Sydney waren mehrere große Veranstaltungen rund um den Hafen, Darling Harbour und Hyde Park organisiert. Leider regnete es auch schon seit Tagen. Immer wieder höre ich, dass es dieses Jahr kein guter Sommer für die Ostküste ist. Aber egal, Australia Day in Sydney wollte ich erleben. Sehen, wie die Australier so ihren Nationalfeiertag begehen. Immerhin waren für den Tag auch nur ein paar Schauer angesagt.</p>
<p>Ab in den Regionalzug, der von den Blue Mountains nach Sydney fährt. Zwei Stunden später bin ich im Getümmel. Und überall sehe ich die Fahne. Die sechs weißen Sterne des Southern Cross – das Kreuz des Südens, ein Sternbild – auf blauem Grund und dazu der englische Union Jack im Kleinformat in der Ecke. Beinahe jeder hat ein kleines Accessior. Und manch einer, der zeigt mit besonders viel Stolz, dass er Australier ist. Da ist die Hose aus einer Fahne zusammengenäht, dazu ein T-Shirt, zwei Tattoos im Gesicht – auf jeder Wange eins, der Hut auf dem Kopf und dazu noch eine extra große Flagge, die als Umhang dient. Blau, rot, weiß. Überall.</p>
<p>Vom Bahnhof mache ich mich auf den Weg zum Hafen. Dort starten um Punkt 11 Uhr die Fähren zu einer Wettfahrt. Ziellinie: Die Durchfahrt unter der berühmten Harbour Bridge. Ich stehe am Opernhaus und habe einen guten Platz erwischt, der Blick auf den Hafen ist herrlich.</p>
<p>Leider spielt nur das Wetter nicht mit. Ein Regenschauer folgt dem anderen, der Himmel ist grau. Aber die Fährbetreiber, Sponsoren, Eigentümer und Fahrgäste der Fähren bringe Farbe in das triste Grau, schließlich sind alle Boote mit Fähnchen und Wimpeln geschmückt. Da wird das Wettrennen beinahe nebensächlich, hier zählt eher sehen und gesehen werden.</p>
<div id="attachment_232" class="wp-caption aligncenter" style="width: 328px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2012/01/9-Fahnenboot.jpg" rel='lytebox[australia-australia]'><img class=" wp-image-232 " src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2012/01/9-Fahnenboot-318x425.jpg" alt="" width="318" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Bunt, bunter, am buntesten - bei der Deko am Australia Day gibt es keine Grenzen.</p></div>
<p>Die Geschichte zum Australia Day: Am 26. Januar 1788 legte die First Fleet – die erste Flotte – in dem geschützten, natürlichen Hafen an. 18 Jahre nachdem Kapitän Cook zum ersten Mal australischen Boden betrat. An Bord der elf Schiffe waren 751 Sträflingen, 250 Soldaten, Beamte und deren Familien. Der Kapitän Arthur Phillip nannte die Sträflingskolonien nach dem britischen Innenminister Lord Sydney.</p>
<p>Heute liegt an jener Stelle, wo damals die ersten Schiffe den Kontinent zur Besiedlung erreichten, das hippe Viertel The Rocks. Sydneys ältester Stadtteil mit kleinen Gassen, alten Häuschen, historischen Lagergebäuden aus der Anfangszeit des Hafens. Genau das ist mein nächstes Ziel, nachdem der Wettstreit zwischen den Fähren beendet ist.</p>
<p>In The Rocks sind an diesem Tag nicht nur die Marktstände der Kunsthandwerker aufgebaut, sondern auch mehrere Bühnen. Rund um die Uhr spielt Live-Musik, junge australische Nachwuchsmusiker stellen sich vor. Das Ausharren der Zuschauer im Regen wird dann letztendlich doch noch mit ein paar Sonnenstrahlen belohnt.</p>
<div id="attachment_233" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2012/01/30-The-Rocks-Hafen.jpg" rel='lytebox[australia-australia]'><img class="size-medium wp-image-233 " src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2012/01/30-The-Rocks-Hafen-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Das Ausharren im Regen wird dann doch mit Sonnenschein belohnt. Da muss der Regenschirm dann eben ein Sonnenschirm sein. Blick auf den Hafen von The Rocks, über dem Opernhaus zieht ein Helikopter seine Kreise mit einer Riesenflagge.</p></div>
<p>Die Aussies bummeln durch die Straßen, treffen sich im Pub auf ein Bier, schwenken ihre Fahnen. So feiert sich Australien selbst.</p>
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		<title>Das Salz im Wanderrucksack</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 03:59:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[What's up?]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Blick aus dem Fenster. Ja! Die Sonne scheint. Es lohnt sich, zeitig aufzustehen. Ziel: 15 Kilometer Wanderung zum Ruined Castle. Angeblich eines der schönsten Wanderziele um Katoomba. Vor dem Abmarsch nicht vergessen: Der Eintrag ins Bushwalk Register. Das ist &#8230;<div id="cat-more-link"> <a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/das-salz-im-wanderrucksack/"><span class="cat-more-link">Mehr davon</span><span class="meta-nav">&#160;</span></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Blick aus dem Fenster. Ja! Die Sonne scheint. Es lohnt sich, zeitig aufzustehen. Ziel: 15 Kilometer Wanderung zum Ruined Castle. Angeblich eines der schönsten Wanderziele um Katoomba.<br />
Vor dem Abmarsch nicht vergessen: Der Eintrag ins Bushwalk Register. Das ist eine Liste, in die sich jeder eintragen kann, wenn er wandern geht. Einfach Name, Route und Ziel, Telefonnummer hinterlassen. So weiß jemand für den Fall der Fälle, wo nach mir zu suchen ist. Proviant einpacken. Nicht vergessen: Den kleinen Salzstreuer. Nach den vergangenen Regentagen, haben andere Wanderer von Blutsaugern berichtet. Ich selbst hatte noch keine gesehen. Zunächst hielt ich das für einen Scherz, denn gerade die Australier nehmen einen gerne auf den Arm. Das Salz kommt trotzdem mit. Man weiß ja nie. Gemeinsam mit zwei anderen Backpackern ziehe ich los.<br />
<div id="attachment_223" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/das-salz-im-wanderrucksack/1-jamison-valley-und-mount-solitary/" rel="attachment wp-att-223"><img src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2012/01/1-Jamison-Valley-und-Mount-Solitary-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" class="size-medium wp-image-223" /></a><p class="wp-caption-text">Der Blick auf das Jamison Valley und den Mount Solitary in den Blue Montains. Viele Wanderwege gibt es zu erkunden.</p></div><br />
Die Blue Mountains sind ein mehr als 250000 Hektar großer Nationalpark, der zur Bergkette der Great Dividing Range gehört. Die Landschaft ist durchzogen von Canyons, Wanderwege schlängeln sich oft an klippenähnlichen Felswänden entlang. Katoomba liegt 1030 Meter über dem Meeresspiegel. Ganz klar: Wer hier wandern geht, der macht seine Höhenmeter. Wie viele es genau sind, ist schwer zu sagen. Das ist so eine australische Eigenheit: Wanderwege werden eher selten in Kilometern angegeben, viel mehr in Minuten und Stunden und dazu eine Beschreibung, ob der Weg leicht oder schwer zu gehen ist, eher für Anfänger, Fortgeschrittene oder erfahrene Wanderer. Die Route zum Ruined Castle ist mit sechs Stunden veranschlagt und für fitte Wandersleute.<br />
<div id="attachment_224" class="wp-caption alignright" style="width: 328px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/das-salz-im-wanderrucksack/5-ich-wanderweg/" rel="attachment wp-att-224"><img src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2012/01/5-Ich-Wanderweg-318x425.jpg" alt="" width="318" height="425" class="size-medium wp-image-224" /></a><p class="wp-caption-text">Durch den Regenwald führt der Weg zum Ruined Castle.</p></div><br />
Erste große Etappe: Die Furber Steps. Ein kleiner Pfad, der sich Richtung Tal schlängelt. Über knapp 1000 Treppenstufen geht es immer nach unten. Vorbei an den Wasserfällen Witches Leap und Katoomba Falls, Aussicht auf die Three Sisters. Runter, runter, runter. Stufe um Stufe. Nach gut 45 Minuten ist es geschafft und wir sind auf dem Wanderpfad, der durch den Regenwald führt.<br />
Gemütlich laufen wir dahin, unter den riesigen Farnbäumen entlang. Dann wechselt die Landschaft, es wird steinig, eher trocken und dann wieder Regenwald. Ich entdecke einen Lyrebird, ein einheimischer Vogel, der mit seinen langen Schwanzfedern einem Pfau gleicht. Ein Black Yellow Tail Cockatoo fliegt vorüber, ein schwarzer Kakadu mit gelben Schwanzfedern. Typisch für die Blue Mountains.<br />
<div id="attachment_225" class="wp-caption alignleft" style="width: 328px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/das-salz-im-wanderrucksack/7-ich-wanderweg/" rel="attachment wp-att-225"><img src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2012/01/7-Ich-Wanderweg-318x425.jpg" alt="" width="318" height="425" class="size-medium wp-image-225" /></a><p class="wp-caption-text">Über Stock und über Stein: Die Wanderwege in den Blue Mountains sind nicht immer einfach.</p></div><br />
Gut zwei Stunden sind wir unterwegs. Dann der Abzweig zum Ruined Castle. Der Weg verheißt Aufstieg. An der Kreuzung legen wir kurz einen Stopp ein, wollen uns noch einmal für den Anstieg stärken. Doch dann entdecke ich an meiner Hose einen kleinen Wurm. Da sind sie also die Blutsauger. Etwa wie ein Regenwurm, nur nicht so lang und schwarz mit ockerfarbenen Punkten. An meiner Hose hat er sich auf der Suche nach Nahrung schon festgesaugt. Mit Daumen und Zeigefinger schnippe ich ihn davon. Wir entdecken noch mehr dieser blutsaugenden Zeitgenossen und beschließen dann doch, den Aufstieg sofort anzugehen.<br />
Stetig bergauf und die Anstrengung lohnt sich. Das Ruined Castle, übrigens keineswegs eine alte Burgruine, sondern vielmehr eine Steinformation, die an eine Ruine erinnert, bietet unglaubliche Aussicht auf das Jamison Valley, Megalong Valley, Mount Solitary, Katoomba Falls, Wentworth Falls, 360 Grad Rundumblick. Diese Aussicht motiviert auch für den Rückweg. Denn das heißt, all die Treppenstufen und Höhenmeter, die es vorher nach unten ging, muss ich jetzt wieder rauf. Gemütlichen Schrittes ist es machbar, bloß nichts übereilen. Zurück im Hostel streiche ich meinen Namen aus dem Bushwalking Register. Keiner muss mich suchen kommen.<br />
<div id="attachment_226" class="wp-caption aligncenter" style="width: 328px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/das-salz-im-wanderrucksack/6-ich-ruined-castle/" rel="attachment wp-att-226"><img src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2012/01/6-Ich-Ruined-Castle-318x425.jpg" alt="" width="318" height="425" class="size-medium wp-image-226" /></a><p class="wp-caption-text">Endlich da! </p></div></p>
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		<title>Merry Christmas!</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 05:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_204" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/merry-christmas/p1090902/" rel="attachment wp-att-204"><img src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/12/P1090902-1024x768.jpg" alt="" width="640" height="480" class="size-large wp-image-204" /></a><p class="wp-caption-text">Einen Weihnachtsgruß mit Sonnenschein aus den Blue Mountains. Ich wünsche Euch allen frohe Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!</p></div>
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		<title>Mein neuer Backpacker-Job</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 08:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Travel]]></category>
		<category><![CDATA[What's up?]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktueller Standort: Katoomba, eine kleine Stadt in den Blue Mountains, nur zwei Stunden Zugfahrt von Sydney. Im Juni habe ich schon einmal in den Blauen Bergen Station gemacht. Weil es mir so gut gefiel, bin ich zurückgekehrt und werde vorerst &#8230;<div id="cat-more-link"> <a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/mein-neuer-backpacker-job/"><span class="cat-more-link">Mehr davon</span><span class="meta-nav">&#160;</span></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aktueller Standort: Katoomba, eine kleine Stadt in den Blue Mountains, nur zwei Stunden Zugfahrt von Sydney. Im Juni habe ich schon einmal in den Blauen Bergen Station gemacht. Weil es mir so gut gefiel, bin ich zurückgekehrt und werde vorerst bleiben.</p>
<p>Nach zwei Monaten Reisezeit, habe ich mich auf die Suche nach einem Job gemacht, um die Reisekasse aufzubessern. Nach meiner Farmarbeit stand mir der Sinn diesmal etwas mehr nach Zivilisation. Ich hatte Glück: Es ergab sich eine Arbeitsmöglichkeit im Hostel. Ich putze die Küche und im Gegenzug muss ich für die Unterkunft nicht zahlen.</p>
<p>Viele Hostels bieten das für Backpacker an. Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort, es wurde gerade jemand gesucht. Ein kurzes Gespräch und ich war „eingestellt“. Meine Aufgabe: Jeden Abend, wenn die Küche schließt, muss alles auf Hochglanz poliert werden. Tagsüber habe ich Zeit für mich. Ich gehe gerne in den Blue Mountains wandern. Immer wieder überrascht mich die Natur mit dem Regenwald, Felswänden, Wasserfällen und atemberaubenden Aussichten.</p>
<div id="attachment_201" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/12/14-Ich-Three-Sisters.jpg" rel='lytebox[mein-neuer-backpacker-job]'><img class="size-medium wp-image-201 " src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/12/14-Ich-Three-Sisters-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Die Three Sisters, drei Felsen in den Blue Mountains, sind das Wahrzeichen der Region.</p></div>
<p>Zwei Wochen lang habe ich auch tagsüber in einem Hotel gejobbt. Betten beziehen, Staub wischen, Zimmer saugen, Unrat der Gäste aufräumen, Badezimmer putzen, in der Küche aushelfen. Ich habe den Job nach zwei Wochen wieder geschmissen, weil die Chefin grundlos rumgeschrien hat. Man muss sich ja nicht alles gefallen lassen, vor allem dann nicht, wenn man nach Australien gekommen ist, um Spaß zu haben und nicht, um den Job seines Lebens zu finden.</p>
<p>Jetzt bin ich also wieder auf Jobsuche, habe in anderen Hotels und in Cafés in der Stadt gefragt. Vielleicht ergibt sich etwas. Und wenn nicht, dann bleibt genug Zeit, um die Blue Mountains weiter zu erkunden.</p>
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		<title>Vom Dschungelcamp ins Knasthostel</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 03:26:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zurück in Sydney. In den vergangenen zwei Monaten habe ich die gesamte Ostküste bereist. Von Cairns Richtung Süden. Mehr als 3000 Kilometer liegen hinter mir. Insgesamt 17 Stationen. Es ist an der Zeit, mal etwas über das alltägliche Backpackerleben zu &#8230;<div id="cat-more-link"> <a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/vom-dschungelcamp-ins-knasthostel/"><span class="cat-more-link">Mehr davon</span><span class="meta-nav">&#160;</span></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurück in Sydney. In den vergangenen zwei Monaten habe ich die gesamte Ostküste bereist. Von Cairns Richtung Süden. Mehr als 3000 Kilometer liegen hinter mir. Insgesamt 17 Stationen. Es ist an der Zeit, mal etwas über das alltägliche Backpackerleben zu plaudern.</p>
<div id="attachment_192" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/12-Ich-in-der-Haengematte.jpg" rel='lytebox[vom-dschungelcamp-ins-knasthostel]'><img class="size-medium wp-image-192 " src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/12-Ich-in-der-Haengematte-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Magnetic Island: Locker und entspannt leben als Backpacker.</p></div>
<h2>Hostels</h2>
<p>In 17 verschiedenen Hostels habe ich in den vergangenen zwei Monaten übernachtet. Die meisten davon haben mir gefallen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass kleine, inhabergeführte Hostels meistens nicht nur sauberer sind, sondern auch das Personal freundlicher. Da wird man schon zum Frühstück mit persönlicher Anrede begrüßt und ein schöner Tag gewünscht. Je größer das Hostel, umso unpersönlicher, umso schwerer, sich mit anderen Backpackern für ein oder zwei Tage zusammen zu tun. Die meisten kriegen nicht mal ein „Hallo“ heraus, wenn sie neu ins Zimmer einziehen.</p>
<p><span id="more-190"></span>In 17 verschiedene Betten habe ich geschlafen, mal mit mehr oder weniger ausgelegenen Matratzen. In nur sechs Hostels gab es Schließfächer auf den Zimmern, um die persönlichen Wertsachen wegzuschließen. In zwei Hostels gab es gar keine Schlüssel für die Zimmer, die Türen standen immer offen. In allen anderen musste man für Schließfächer extra bezahlen. In einem Hostel wollten sie sogar Geld für eine Bettdecke kassieren.</p>
<div id="attachment_191" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/6-Ich-am-Hostelpool.jpg" rel='lytebox[vom-dschungelcamp-ins-knasthostel]'><img class="size-medium wp-image-191 " src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/6-Ich-am-Hostelpool-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Netter Pool im Hostel. Sonst war es eher nicht so berauschend.</p></div>
<p>In acht Hostels musste ich eine Kaution hinterlegen, um entweder Teller, Tasse, Besteck oder alles drei zu bekommen. Noch eine Erkenntnis: Die Gefahr, beklaut zu werden, lauert direkt im Hostel. Anscheinend stecken manche Backpacker alles ein, sonst müsste man ja nicht für selbstverständliche Dinge wie eine Kaffeetasse Geld hinterlegen. Beliebtestes Objekt der diebischen Reisenden: Lebensmittel. Backpacker tragen einige grundsätzliche Dinge wie Toast, Marmelade, Nudeln, Salz mit sich herum. Die kommen im jeweiligen Hostel in einen Kühlschrank, die Kühltasche mit Namen versehen. Pech hat man, wenn am nächsten Tag nicht mehr alles da ist. Mir sind einmal meine Cornflakes „verloren gegangen“. Von anderen habe ich gehört, dass ihnen Salz und Öl, Butter und Brot geklaut wurde. Fazit: Die Kühltasche wird mit einem kleinen Reiseschloss gesichert. Das schreckt ab.</p>
<h2>Zimmerchaos</h2>
<p>Das ist mein Hostelzimmer in Coffs Harbour gewesen. Mein Rucksack steht zusammengepackt in einer Ecke – wer findet ihn auf diesem Bild!? Ja, wir Backpacker leben alle aus dem Koffer beziehungsweise Rucksack. Aber dieses Bild lasse ich einfach mal unkommentiert.</p>
<div id="attachment_193" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/28-Chaos-im-Zimmer.jpg" rel='lytebox[vom-dschungelcamp-ins-knasthostel]'><img class="size-medium wp-image-193 " src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/28-Chaos-im-Zimmer-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Damit muss man als Backpacker auch umgehen: Chaos im Hostelzimmer.</p></div>
<h2>Themenhostels</h2>
<p>Manche Hostels versuchen, ihren Gästen ein besonderes Ambiente zu bieten. Auf Magnetic Island hat mich alles etwas an ein Dschungelcamp erinnert. Palmen, ein halber Regenwald, ein kleiner Zoo mit Krokodilen und Koalas nebenan. Die Unterkünfte eher spartanisch.</p>
<div id="attachment_194" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/15-Weg-ins-Dschungelhostel.jpg" rel='lytebox[vom-dschungelcamp-ins-knasthostel]'><img class="size-medium wp-image-194 " title="15 Weg ins Dschungelhostel" src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/15-Weg-ins-Dschungelhostel-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Hostel mit Bungalows wie im Dschungelcamp.</p></div>
<p>In Bundaberg habe ich im Cellblock übernachtet. Nein, ich wurde nicht von der Polizei eingesperrt. Aber das Hostel ist früher mal ein Knast gewesen und hat sich diesen besonderen Charme erhalten. Schmale, dunkle Gänge, schwere Stahltüren zu den Zimmern. Auf die Bettlaken waren Gefangene gedruckt.</p>
<div id="attachment_195" class="wp-caption aligncenter" style="width: 328px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/10-Kopfkissen-Knasthostel.jpg" rel='lytebox[vom-dschungelcamp-ins-knasthostel]'><img class="size-medium wp-image-195" title="10 Kopfkissen Knasthostel" src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/10-Kopfkissen-Knasthostel-318x425.jpg" alt="" width="318" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Damit man sich gleich ganz wohl fühlt im Knasthostel.</p></div>
<p>Und derzeit bin ich in einem Hostel, das vor Jahren mal eine alte Bahnhofsstation war. Übernachtet wird hier im Zugwaggon.</p>
<div id="attachment_196" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/34-Ich-am-YHA-Railway-Square.jpg" rel='lytebox[vom-dschungelcamp-ins-knasthostel]'><img class="size-medium wp-image-196 " src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/34-Ich-am-YHA-Railway-Square-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Bitte einsteigen, Türen schließen, Ihr Hostel fährt ab - übernachten im Zugwaggon am Railway Square in Sydney.</p></div>
<h2>Unterwegs</h2>
<p>Ich habe die gesamte Strecke von Cairns nach Syndey im Bus zurückgelegt. Meistens waren die Busse pünktlich, die Fahrer freundlich. Ein Mal hatte ich mehr als zwei Stunden Verspätung. Meine längste Busfahrt war bisher siebeneinhalb Stunden – eine Nachtfahrt von Airlie Beach nach Rockhampton. Andere Reisende bringen es da schon auf 13 bis 14 Stunden. Das habe ich mir bisher erspart, obwohl ich sagen muss, die Busse sind im Rahmen der Möglichkeiten sehr bequem.</p>
<p>Nun bin ich wieder da, wo meine Australienreise vor fünf Monaten angefangen hat. Sydney. Wo es als nächstes hingeht? Mal sehen&#8230;</p>
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		<title>Im Krankenhaus für Koalas</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 08:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Highway Matt, Lake Elli, Ocean Harley sind ungewöhnliche Namen für ein Tier. Aber sie sind auch an einem nicht gerade gewöhnlichen Ort. In Port Macquarie, einer Stadt an der südlichen Ostküste Australiens, gibt es das Koala-Krankenhaus. Die Namen stehen auf &#8230;<div id="cat-more-link"> <a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/im-krankenhaus-fur-koalas/"><span class="cat-more-link">Mehr davon</span><span class="meta-nav">&#160;</span></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Highway Matt, Lake Elli, Ocean Harley sind ungewöhnliche Namen für ein Tier. Aber sie sind auch an einem nicht gerade gewöhnlichen Ort. In Port Macquarie, einer Stadt an der südlichen Ostküste Australiens, gibt es das Koala-Krankenhaus. Die Namen stehen auf der Patientenliste. Allesamt Koalas, die irgendwo verwundet oder desorientiert aufgefunden wurden und nun von den freiwilligen Helfern wieder gesund gepflegt werden.</p>
<div id="attachment_184" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/60-Kranker-Koala.jpg" rel='lytebox[im-krankenhaus-fur-koalas]'><img class="size-medium wp-image-184 " src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/60-Kranker-Koala-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Ein bisschen versteckt futtert der Koala seine Eukalyptusblätter.</p></div>
<p><span id="more-183"></span>Benannt werden die knuffigen Beuteltiere im Koala-Krankenhaus nach dem Fundort und den zweiten Vornamen bekommen sie von ihrem Retter – sprich, der Person, die die örtliche Koala-Ambulanz angerufen hat. Highway Matt wurde an der Autobahn aufgelesen, Elli hatte sich an einem See verirrt und Harley sogar bis zum Meer.</p>
<p>Die Namen zeigen gleichzeitig auch eine der häufigsten Ursachen, warum Koalas überhaupt in einem Krankenhaus von Menschen betreut werden müssen. Neue Straßen, neue Häuser und Wohnsiedlungen zerstören ihren Lebensraum. Weil Koalas ein ganzes Leben in einem begrenzten Revier verbringen, verstören sie diese Veränderungen, sie finden kein Futter mehr und sind desorientiert. Oder bei dem Versuch sich in der neuen Umgebung zurecht zu finden, werden sie auf den Straßen angefahren oder im Garten vom Haushund angefallen, der eigentlich auch nur versucht, sein Revier zu verteidigen.</p>
<div id="attachment_185" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/71-Kranker-Koala.jpg" rel='lytebox[im-krankenhaus-fur-koalas]'><img class="size-medium wp-image-185 " src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/71-Kranker-Koala-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Eingerollt döst der Koala vor sich hin.</p></div>
<p>Das Koala-Krankenhaus in Port Macquarie ist nach eigenen Angaben die einzige Tierstation auf der Welt, die sich ausschließlich der Rettung der Koalas verschrieben hat. Entstanden ist es in den 70er aus der Initiative zweier Privatleute, die die Koalas in ihrem Garten versorgten. Heute sind mehr als 100 Freiwillige im tierischen Krankenhaus engagiert. Rund um die Bungalows, in denen Untersuchungsräume und sogar eine Intensivstation untergebracht sind, stehen die hohen Eukalyptusbäume. Darunter sind wie in einem Zoo kleine Gehege abgeteilt. Jedes mit Ästen zum Klettern und frischen Eukalyptuszweigen. Denn nicht alle Koalas können schon wieder hoch in die Bäume klettern.</p>
<p>Eingerollt sitzt ein Koala auf seinem Bäumchen und döst vor sich hin. Das Wort Koala stammt aus der Sprache der Aborigines und bedeutet so viel wie „Trinkt nicht“. Koalas nehmen ihre Flüssigkeit über die Eukalyptusblätter auf. Die bestehen nämlich zu 80 Prozent aus Wasser. Weil das allerdings keine Energie liefert, verschlafen die kleinen Beuteltiere 18 Stunden des Tages.</p>
<p>Als sich die freiwillige Helferin mit dem Futter nähert, wird der Gefährte agil. Er klettert auf seinem Ast ganz nach vorn und versucht das Futternäpfchen zu greifen. Die Pflegerin wehrt den Versuch geschickt ab und füttert den Koala mit einer Pipette.</p>
<div id="attachment_186" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/63-Kranker-Koala-bei-Fütterung.jpg" rel='lytebox[im-krankenhaus-fur-koalas]'><img class="size-medium wp-image-186 " src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/63-Kranker-Koala-bei-Fütterung-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Mit einer Pipette bekommt der Koala seine Sojamilch verabreicht.</p></div>
<p>Sojamilch steht auf dem Speiseplan, das gibt zusätzlich Kraft und daruntergemischt ist die Medizin. Normale Milch können Koalas übrigens nicht trinken, weil sie laktose-intolerant sind. Jedes Jahr werden im Koala-Krankenhaus in Port Macquarie etwa 200 bis 300 Koalas von den mehr als 100 Freiwilligen betreut. Durchschnittlich sind 20 Koalas in Behandlung. Nur nach den Buschbränden 2002 waren es zeitweise an die 90 Tiere, die wegen Verbrennungen vom Tierarzt behandelt werden mussten.</p>
<div id="attachment_187" class="wp-caption aligncenter" style="width: 328px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/82-Koala-und-Ich.jpg" rel='lytebox[im-krankenhaus-fur-koalas]'><img class="size-medium wp-image-187 " src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/82-Koala-und-Ich-318x425.jpg" alt="" width="318" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Suchbild: In den Bäumen hinter mir sitzt ein Koala.</p></div>
<p>Ist ein Koala wieder gesund, kommt er in die Entwöhnungsphase. Er wird nicht mehr gefüttert und muss sich seine Eukalyptusblätter selbst beschaffen, die gibt es genug in den Bäumen rings um die Gehege. Er wird zwar weiterhin beobachtet, doch die Pfleger nähern sich dem Tier nicht mehr. Kriegt der Koala das hin und fängt auch wieder an, bis in die Baumwipfel zu klettern, ist es soweit. Er wird wieder ausgewildert und ist dann hoffentlich nicht mehr so bald ein Patient im Koala-Krankenhaus.</p>
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		<title>Küstenstädtchen mit Hippie-Dorf nebenan</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 10:39:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Route Richtung Süden: Noosa, Mooloolaba, Brisbane, Surfers Paradise. Nächster Stopp: Byron Bay. Eine kleine Küstenstadt, von der so viele Backpacker schwärmen. Endloser Sandstrand, Sonne, Surfer. Byron Bay ist ein Ort, wo sich Einheimische und Backpacker treffen. Immer ist irgendwo &#8230;<div id="cat-more-link"> <a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/kustenstadtchen-mit-hippie-dorf-nebenan/"><span class="cat-more-link">Mehr davon</span><span class="meta-nav">&#160;</span></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Route Richtung Süden: Noosa, Mooloolaba, Brisbane, Surfers Paradise. Nächster Stopp: Byron Bay. Eine kleine Küstenstadt, von der so viele Backpacker schwärmen. Endloser Sandstrand, Sonne, Surfer. Byron Bay ist ein Ort, wo sich Einheimische und Backpacker treffen.</p>
<p>Immer ist irgendwo etwas los und gleichzeitig gibt es Plätze, wo man die Ruhe genießen kann. Zum Beispiel am Leuchtturm. Ein Spaziergang am Strand, der Aufstieg und dann bin ich auch schon da. Die Aussicht ist herrlich. Noch mehr Strand und noch mehr Meer. Und ganz viel Wind. Da hält kein Haarspray die Frisur.</p>
<div id="attachment_177" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/26-Superstrand.jpg" rel='lytebox[kustenstadtchen-mit-hippie-dorf-nebenan]'><img class="size-medium wp-image-177 " src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/26-Superstrand-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Einfach eine herrliche Aussicht!</p></div>
<p><span id="more-176"></span>Der Weg führt an der Küste entlang und dann entdecke ich das Schild: „Most easterly point of the Australian mainland“. Der östlichste Punkt des australischen Festlandes. Da stehe ich und freue mich, genieße die Aussicht, schaue wie das Meerwasser die Felsen umspült.</p>
<div id="attachment_178" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/53-Ich-am-oestlichsten-Punkt.jpg" rel='lytebox[kustenstadtchen-mit-hippie-dorf-nebenan]'><img class="size-medium wp-image-178 " src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/53-Ich-am-oestlichsten-Punkt-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Der Wind weht und ich stehe am östlichsten Punkt von Australien.</p></div>
<p>Von Byron Bay ist Nimbin nicht weit. Eine kleine Hippie-Stadt, die wohl unter die Kategorie fällt: Muss man mal erlebt haben. Die Geschichte ist schnell erzählt. Nimbin wie es heute ist, entstand in den 70er Jahren. Das kleine Städtchen lebte vorwiegend von der Landwirtschaft, litt aber unter der Abwanderung in die Städte. Da tauchten ein paar Hippies aus Sydney auf, die ein Festival veranstalten wollten. Die Stadtväter hielten das für eine gute Idee, schließlich würden so Menschen nach Nimbin kommen und Geld in die Kassen bringen. Das Festival dauerte zehn Tage. Danach entschieden einige der Hippies, dass es ihnen in Nimbin viel besser gefällt als in der Großstadt und sie blieben. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute in Nimbin und sind glücklich, würde wohl der letzte Satz dieses Hippie-Märchens heißen. Die Häuser sind so bunt angemalt wie damals, die Hippies trifft man in Straßencafes, in den Geschäften werden regenbogenfarbene Artikel aller Art verkauft.</p>
<div id="attachment_179" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/Buntes-Haus-Nimbin.jpg" rel='lytebox[kustenstadtchen-mit-hippie-dorf-nebenan]'><img class="size-medium wp-image-179 " src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/Buntes-Haus-Nimbin-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Leben in Regenbogenfarben - das ist Nimbin.</p></div>
<p>Wer sich jetzt die alles entscheidende Frage stellt: Ja, das entscheidende Detail, was jeden Hippie zum richtigen Hippie macht, gibt es auch in Nimbin und zwar nicht zu knapp. Als Besucher muss man sich klar machen, dass es in dieser Stadt bei einem kleinen Rundgang völlig normal ist, dass man gefragt wird, ob man nicht etwas Gras kaufen will. Und nein, so was ist auch in Australien nicht legal. Diese Belehrung haben wir vorab noch im Tourbus bekommen. Aber in Nimbin fragt keiner danach und es schaut auch keiner so genau hin. Nimbin hat eine Polizeistation wie jede andere Stadt, ab und zu fährt eine Streife die Hauptstraße entlang. Im Gemeindezentrum wird neben Nachbarschaftstreffs, Spiele-Nachmittagen für Familien und Kinderbetreuung auch Drogenberatung angeboten. Das ist Nimbin. Für mich brachte der Ausflug etwas, worauf ich nun schon lange gewartet habe: Zum ersten Mal habe ich in Australien einen Koalabären in einem Baum sitzen sehen.</p>
<div id="attachment_180" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/Koala.jpg" rel='lytebox[kustenstadtchen-mit-hippie-dorf-nebenan]'><img class="size-medium wp-image-180 " src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/Koala-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Näher konnte ich den kleinen, süßen Koala nicht ranzoomen...</p></div>
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		<title>Mit Allradantrieb über die Dingo-Insel</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 23:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich sitze hinterm Steuer und bin der Fahrer in unserem Allrad-Jeep auf der Tour über Fraser Island. Eine einzigartige Sandinsel vor der Ostküste Australiens. Vor mir sehe ich die Düne wie eine Barriere. Die Herausforderung: Mit dem Auto darüber heizen. &#8230;<div id="cat-more-link"> <a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/mit-allradantrieb-uber-die-dingo-insel/"><span class="cat-more-link">Mehr davon</span><span class="meta-nav">&#160;</span></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sitze hinterm Steuer und bin der Fahrer in unserem Allrad-Jeep auf der Tour über Fraser Island. Eine einzigartige Sandinsel vor der Ostküste Australiens. Vor mir sehe ich die Düne wie eine Barriere. Die Herausforderung: Mit dem Auto darüber heizen. Ein bisschen mulmig ist mir schon, aber dann denke ich, zwei der sieben anderen Passagiere an Bord sind am Vortag auch auf der Insel gefahren. Ich setze das Auto noch mal zurück, lasse die Kupplung kommen, gebe Gas und halte das Lenkrad fest, damit sich die Reifen nicht im Sand verkeilen und halte auf die Düne zu. Mehr Gas, schneller, den Hügel hinauf und dann habe ich es auch schon geschafft. War gar nicht so schlimm. Die Belohnung: Vor mir sehe ich das Meer und den endlosen Sandstrand von Fraser Island.</p>
<div id="attachment_165" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/49-Ich-am-Auto.jpg" rel='lytebox[mit-allradantrieb-uber-die-dingo-insel]'><img class="size-medium wp-image-165 " src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/49-Ich-am-Auto-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Mit dem Jeep düsen wir über Fraser Island.</p></div>
<p><span id="more-164"></span>Die Insel entstand laut meinem Reiseführer in einem 800 000 Jahre andauernden Prozess, in dem sich verschiedene Sandschichten anhäuften. Ergebnis: Ein paradiesischer Flecken und so unglaublich es klingt, es gibt auf dieser Insel keinen festen Boden und trotzdem ist ein Regenwald gewachsen. Im Inselinneren gibt es Wanderwege, Bachläufe und Süßwasserseen. Einer davon ist Lake McKenzie. Ausflugsziel vom Vortag. Herrlich, auch wenn es etwas bewölkt war.</p>
<p>Zunächst geht es am Strand entlang. Der Jeep gräbt sich durch die Sandmassen. Es fühlt sich ein bisschen an, als würde man in 30 Zentimeter hohem Schnee fahren. Wie das geht, weiß ich ja Gott sei Dank aus den Wintern in der Heimat. Ein Schild weist aus, dass wir durch das Happy Valley fahren. Da wird man selbst gleich ganz fröhlich. Erster Stopp: Ein Schiffswrack, das direkt am Strand liegt und von den Wellen umspült wird. Die Maheno sollte eigentlich 1935 zu einem Schrottplatz der Japaner geschleppt werden, wurde dann aber von einem Zyklon erfasst, an die Küste gespült und da liegt sie nun als Touristenattraktion.</p>
<div id="attachment_166" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/18-Ich-am-Maheno-Schiffswrack.jpg" rel='lytebox[mit-allradantrieb-uber-die-dingo-insel]'><img class="size-medium wp-image-166 " src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/18-Ich-am-Maheno-Schiffswrack-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Touristenattraktion am Strand - ein altes Schiffswrack.</p></div>
<p>Es gibt viele Möglichkeiten die Fraser Island zu entdecken, sogar im klimatisierten Bus kann man sich über die Insel fahren lassen. Ich habe den etwas abenteuerlicheren Weg gewählt: Drei Tage Campingtour. Vier Fahrzeuge mit je acht Backpackern, vorne dran ein erfahrener Tourguide, der weiß, wie man wo hinkommt. An seinem Fahrstil lässt sich auch immer gut erkennen, wo es auf den Sandstraßen vielleicht etwas knifflig werden kann, wo man Gas geben muss oder besser etwas gediegener fährt. Aber natürlich ist es bei so einer Tour inklusive, dass man sein Auto auch mal aus dem Sand schieben muss. Uns passiert das am Nachmittag – ich habe den Fahrersitz zwischenzeitlich abgegeben. Sofort kommen auch die Backpacker aus den anderen Jeeps zu Hilfe und gemeinsam ist die Situation schnell gelöst.</p>
<p>Zum Übernachten geht es abends zurück in unser Zeltlager, das wir am ersten Abend direkt hinter der Düne aufgeschlagen haben. Campingkocher, Kühlbox mit Vorräten, Wassertank und dann wird das Abendessen gezaubert. Gar nicht so einfach, denn der Sand klebt einfach überall. Zwischen den Bäumen und Büschen und am Strand warten nicht gern gesehene Besucher und hoffen darauf, etwas abzubekommen. Die Dingos – Wildhunde – haben sich doch schon sehr an die Touristen auf ihrer Insel gewöhnt und schauen im Zeltlager vorbei. Tagsüber sehen sie ganz niedlich aus, trotzdem sollte man sie nicht anlocken.</p>
<div id="attachment_167" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/20-Ich-in-der-Sandduene.jpg" rel='lytebox[mit-allradantrieb-uber-die-dingo-insel]'><img class="size-medium wp-image-167 " src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/11/20-Ich-in-der-Sandduene-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Sand, Sand, Sand - soweit das Auge reicht.</p></div>
<p>Auf fließend Wasser, Dusche und eine Toilette muss man während der drei Tage verzichten. Mit dem Ausdruck „bush toilet“ umschreiben die Australier diesen Zustand ganz nett. Die Dusche wird bei den vielen Bademöglichkeiten ersetzt. Eli Creek ist ein Süßwasser-Bachlauf, der ins Meer mündet. Lake Wabby ein See, der entstand, weil der Sand vom Strand landeinwärts geweht wurde und aus dem Bach einen See formte. Nur im Meer sollte man besser nicht baden, denn da fühlen sich die Haie wohl. Ein guter Ersatz sind da die Champagne Pools. Wie in einem Schwimmbecken hat sich das Meerwasser dank einer Kette aus Felsen angesammelt und diese halten gleichzeitig die Haie fern.<br />
Fraser Island mit dem 120 Kilometer langen Strand ist ein Muss an der Ostküste und bekommt definitiv einen der vorderen Plätze auf meiner persönlichen Top Ten-Liste.</p>
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		<title>Ahoi! Logbuch eines Segeltrips</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 01:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Travel]]></category>
		<category><![CDATA[What's up?]]></category>

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		<description><![CDATA[Erster Tag 7 Uhr: Ich klettere aus meinem schmalen Bett in der Kajüte. Vorsicht, Kopf nicht anstoßen. Am Abend vorher bin ich mit 23 anderen Passagieren an Bord gegangen. Nun will ich endlich alles bei Tageslicht sehen. Das Schiff: Solway &#8230;<div id="cat-more-link"> <a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/ahoi-logbuch-eines-segeltrips/"><span class="cat-more-link">Mehr davon</span><span class="meta-nav">&#160;</span></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erster Tag</strong><br />
7 Uhr: Ich klettere aus meinem schmalen Bett in der Kajüte. Vorsicht, Kopf nicht anstoßen. Am Abend vorher bin ich mit 23 anderen Passagieren an Bord gegangen. Nun will ich endlich alles bei Tageslicht sehen. Das Schiff: Solway Lass, 1902 als Frachtschiff in Holland gebaut. Heute: Touristenfahrten rund um die Whitsunday Islands. Die Fahrt vom Hafen hinüber zur Inselgruppe haben wir am Vorabend absolviert, viel war also nicht zu sehen.</p>
<p>8 Uhr: Nach dem Frühstück geht es los. Von Hook Island fahren wir zur Whitsunday Island. Die Sonne scheint, das Wasser ist strahlend blau. Immer wieder Inseln im Blick, 74 gehören insgesamt zu den Whitsundays.</p>
<p>10.30 Uhr: Halt im Tongue Bay. Im kleinen Boot mit Motor betrieben gehen wir an Land. Zehnminuten Fußmarsch und ich habe eine der schönsten Aussichten. Hill Inlet.</p>
<div id="attachment_148" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/ahoi-logbuch-eines-segeltrips/34-ich-am-whitehaven-beach/" rel="attachment wp-att-148"><img class="size-medium wp-image-148" src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/10/34-Ich-am-Whitehaven-Beach-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Blick auf Whitehaven Beach - unglaublich schön!</p></div>
<p><span id="more-147"></span>Das Postkartenmotiv. Hier schlängelt sich das blaue Meerwasser in einer langen, schmalen Bucht und vermischt sich mit dem strahlend weißen Sand. Der Sand von diesem Fleckchen der Erde ist so fein, dass daraus die Linse für das Hubble-Teleskop gemacht wurde.</p>
<p>Es geht ab an den Strand. Wassertemperatur etwa 25 Grad. Leider muss man um diese Jahreszeit schon spezielle Anzüge zum Schutz anziehen, weil kleine fiese Quallen die Gewässer bevölkern.</p>
<div id="attachment_149" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/ahoi-logbuch-eines-segeltrips/64-luftsprung-am-whitehaven-beach/" rel="attachment wp-att-149"><img class="size-medium wp-image-149" src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/10/64-Luftsprung-am-Whitehaven-Beach-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Juchu! Ist das schön hier!</p></div>
<p>14 Uhr: Nach dem Mittagessen kommt eine leichte Brise auf. Wir setzen die Segel. Mal ganz un-fachmännisch ausgedrückt: Drei rechteckige und ein dreieckiges Segel in der Mitte sowie ein dreieckiges ganz vorn an der Spitze. Das heißt im Englischen Outer Jib. „Willst Du auch mal?“, werde ich gefragt. Na klar! Also, Seil festhalten und wenn die Frage kommt, ob alles fertig ist, antworte ich mit einem lauten „Ay, ay“ und ziehe an dem Seil. Weiter, weiter und weiter. Ein Blick nach vorn und ich sehe wie langsam das Segeln am Mast nach oben klettert.</p>
<p>15 Uhr: Wir gleiten seicht dahin. 4,7 Knoten. Das sind ungefähr 8 km/h.</p>
<p>18 Uhr: Die Segel sind eingeholt, wir gehen bei Maureens Cove bei Hook Island vor Anker.</p>
<p>18.30 Uhr: Meine erste Dusche an Bord ist ein echtes Erlebnis. Winzig ist der Raum, der Duschkopf direkt über der Toilettenschüssel. Zwei Minuten Zeit, denn der Wasservorrat muss ja reichen.</p>
<p>19 Uhr: Nach dem Abendessen berichtet der Captain von der Fahrt an unserem ersten Tag. Die Whitsundays wurden von James Cook entdeckt, er durchquerte die Passage zwischen Festland und Inselgruppe an einem siebten Sonntag nach Ostern. Ein Feiertag, der ursprünglich White Sunday hieß.</p>
<p><strong>Zweiter Tag</strong><br />
7.30 Uhr: Aufstehen und frühstücken</p>
<p>8.30 Uhr: Es geht raus und wir gehen schnorcheln. Bunte Fische und Korallen zu Tausenden.</p>
<p>10 Uhr: Wir spielen Pirat und machen uns fertig zum Entern. Von Bord aus schwinge ich mich an einem Seil übers Meer und springe dann ab.</p>
<p>11 Uhr: Wir lichten den Anker und fahren nach Blue Pearl Bay bei Hayman Island.</p>
<p>14.30 Uhr: Ich gehe tauchen. Nicht ganz so schön, wie am Great Barrier Reef in Cairns, aber trotzdem beeindruckend. Ich fasse eine Art Anemone an, die sich leicht an meine Finger klettet. Lustiges Gefühl.</p>
<p>20.30 Uhr: Wir gehen im Cid Harbour vor Anker. Der Wind wird stärker. 30 Knoten. Der 400 Kilo-Anker liegt zwar nur fünf Meter tief, aber wir haben auch noch 90 Meter Ankerkette ausgerollt, damit wir auch am nächsten Morgen noch an der selben Stelle sind.</p>
<div id="attachment_150" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><a href="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/ahoi-logbuch-eines-segeltrips/108-ich-im-netz/" rel="attachment wp-att-150"><img class="size-medium wp-image-150" src="http://www.stepin-on-tour.de/linda-in-australien/files/2011/10/108-Ich-im-Netz-566x425.jpg" alt="" width="566" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Der schönste Platz, wenn die Segel gesetzt sind. Entspannen im Netz an der Bootsspitze und rundherum nur Wasser.</p></div>
<p><strong>Dritter und letzter Tag</strong><br />
9 Uhr: Nach ausführlichem Frühstück warten wir darauf, dass es aufhört zu regnen. Landgang und kleiner Spaziergang zum Sawmill Beach. Das Wetter spielt nur nicht ganz mit und das Wasser scheint nicht in so einem schönen Blau, wie man es kennt.</p>
<p>12.15 Uhr: Wir setzen erneut die Segel. Zwar scheint die Sonne nicht, aber dafür gibt es ausreichend Wind.</p>
<p>14 Uhr: Wir fahren von den Inseln Richtung Festland.</p>
<p>15 Uhr: Land in Sicht! Hafeneinfaht – Schade, dass es schon vorbei ist.</p>
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