Zweieinhalb Stunden Flugzeit plus zwei Stunden Zeitverschiebung und ich bin da. Neuseeland. Das Land der Maori. Ich lande in Auckland auf der Nordinsel und werde am Flughafen auf großen Plakaten mit den Worten „Kia ora“ begrüßt. Ein Willkommensgruß in der Sprache der Maori. Hallo Neuseeland, da bin ich. Auch im Hostel steht „Kia ora“ an der Tür, nur werben die Plakate im Inneren nicht für Tauchen am Great Barrier Reef und einen Ausflug in die Wüste, sondern eher für ein Besuch in einem Maoridorf und einen Bungee Jump.
Viel Zeit habe ich in Auckland nicht, bevor es weiter geht. Eine kleine Rundereise über die Nord- und Südinsel habe ich für die nächsten drei Wochen geplant. Also muss ich meinen kurzen Aufenthalt in der Großstadt nutzen.
Ich entscheide mich für eine Hafenrundfahrt, denn Auckland liegt auf einem langgestreckten Stück Land im Norden. Eingequetscht zwischen Tasmanischer See und dem Pazifik. Viel Wasser und eine wunderschöne Aussicht auf die grüne Insel. Das macht mich neugierig auf die kommenden Tage. Über den Lautsprecher erfahre ich, was ich gerade sehe. Das beige-braune Hafengebäude, heutzutage umgeben von Wolkenkratzern, war einst das höchste Gebäude in der Stadt. Die wurde übrigens auf 59 Vulkanen errichtet. Die gehören aber alle zur Kategorie „erloschen“ oder „schlafend“. Trotzdem sagen Wissenschaftler, dass die Region laut Statistik etwa 80 Jahre überfällig ist, was einen Vulkanausbruch und ein damit verbundenes Erdbeben angeht. Nun, für heute bleibt es erstmal ruhig. Das Boot fährt weiter. Kurzer Zwischenhalt auf einer der vielen Inseln, deren Namen man nicht aussprechen kann und dann unter der Brücke im Hafen entlang. Ein Blick auf den größten Hafen für Segelboote, Westhaven, wo die weißen Masten der Boote wie tausend kleine Streichhölzer in den Himmel ragen. Nicht umsonst heißt Auckland auch „Die Stadt der Segel“.
Am Nachmittag geht es nach Devonport. Ein kleiner Ort mit vielen, niedlichen, viktorianischen Häusern. Rauf auf den Mount Victoria und die Aussicht genießen. Devonport und die Skyline von Auckland im Hintergrund. Den Rest des Tages verbringe ich damit, zwischen den Wolkenkratzern entlang zu schlendern.





Bei der Skyline glaubt man gar nicht, dass dort auch die Hobbits wohnen.Geiles Bild mit den Fensterputzern…. kann man sich die irgendwo buchen,ich bräuchte die auch mal.Viel Spaß bei Deinen weiteren Entdeckungen und Grüsse an die Maoris von uns allen