Erdbeben Christchurch

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Weihnachten in Neuseeland

… ist irgendwie anders. Sonne, 25 Grad warm, blauer Himmel und kein Schnee…

Was macht man also, man fährt in die Berge und sucht Schnee. Zumindest wir haben das gemacht und auch welchen gefunden! ;)

Wir wussten anfangs nicht was wir Weihnachten genau machen sollen. Vor einer Woche erst auf die Südinsel gekommen; Neue Leute, neue Umgebung, neuer Job.

Aber wir hatten vier Tage frei. Das lag daran, dass in Neuseeland Feiertage die auf ein Wochenende fallen an den ersten Werktagen nach diesem Wochenende „nachgeholt“ werden. Da der 25.12 auf einen Samstag und der 26.12 auf einen Sonntag gefallen sind, waren der 27.12 und der 28.12 „Public Holidays“. Der 24.12 ist hingegen ein ganz normaler Arbeitstag, an denen auch in Büros bis 18.00 Uhr gearbeitet wird.

So entschlossen wir uns diese Zeit zu nutzen und fuhren Freitag gen Osten Richtung Lake Tekapo und Mt. Cook, dem höchsten Berg Neuseelands (3754 Meter hoch).

Unsere erste Station war die Ortschaft Lake Tekapo am gleichnamigen See. Den Lake Tekapo, genauso wie die anderen Seen in der Umgebung, zeichnet sein türkisfarbenes Wasser aus. Die Farbe verdankt er feinen Sedimenten, auch „Steinmehl“ genannt, die dem Wasser eine milchige Konsistenz geben und das Sonnenlicht reflektieren.

Am Abend haben wir uns ein sehr köstliches Abendessen in einem örtlichen Restaurant gegönnt. Muscheln in Kokos-Sauce als Vorspeise und Lachs mit frischem Gemüse und Kartoffeln als Hauptspeise. Kann man nur empfehlen…

Dann der 25. Dezember, was machen wir da? Keine Ahnung!?!?!

Aber zum Glück gibt’s ja die Franzosen. Gwen, ein guter Freund von uns, den wir bei unserer ersten Arbeit m Tongariro National Park kennengelernt haben, ist inzwischen auch auf die Südinsel gekommen und arbeitet in einem kleinen Restaurant in Twizel, einer kleinen Ortschaft im Landesinneren.

Wir trafen uns in Mount Cook Village im gleichnamigen National Park für eine Christmas Day Wanderung auf dem Hooker Valley Track. Dieser führt von Mt. Cook Village bis an den Hooker Lake am Fuße des Hooker Gletschers. Blauer Himmel, Sonnenschein,… aber dieses Mal auch Schnee!

Das ganze Gebiet sieht wieder aus wie aus Herr der Ringe, einfach unbeschreiblich schön!

Seit wann haben Hobbits rote Zipfelmützen?

Seit wann haben Hobbits rote Zipfelmützen?

Am darauf folgendem Tag haben wir noch eine kleine Wanderung auf den Mt. John (direkt am Lake Tekapo) gemacht auf dem sich eine Sternwarte befindet. Die Gegend um den Lake Tekapo ist bekannt für ihren fantastischen Ausblick auf den Sternenhimmel bei Nacht.

Zurück in der Arbeit hat sich gleich gezeigt, dass es die nächsten Wochen recht hektisch werden könnte. Jeden Tag mehrere Buchungen von Wohnwägen und zwei Kollegen sind auch noch im Urlaub. Katharina hat inzwischen den Job sicher bekommen und mir wurde schon angeboten nach unserer Rückkehr in die Heimat eine Deutschland-Vertretung und ein Vermittler-Büro für eine andere Urlaubsart zu eröffnen.

Die Wohnungssuche in Christchurch war leider noch kein Erfolg, ist aber zwischen den Feiertagen aber auch nicht so einfach…! Na ja, wird schon alles werden.

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Merry Christmas

… from a beautiful place far away! ;)

Merry Christmas

Merry Christmas

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Der neue Job in Christchurch

Nach einer dreistündigen Überfahrt von Wellington nach Picton haben wir die Nacht auf einem kleinen Campingplatz in Picton verbracht, der leider direkt neben einer Eisenbahn-Strecke gelegen war. So ging es dann nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht am nächsten Morgen ohne große Zwischenstopps direkt weiter nach Christchurch, genauer gesagt nach Rolleston, einer kleinen Ortschaft ca. 15 Kilometer von Christchurch entfernt.

Direkt nach der Ankunft in Rolleston musste ich dann auch gleich zu meinem neuen Job. Mitten im Wohngebiet hat ein Deutscher Auswanderer eine kleine Wohnwagen-Vermittlung ins Leben gerufen (GoEzy Ltd.) und ich kann nach zwei Tagen Arbeit schon sagen, der Laden läuft richtig gut.

Das Team besteht aus knapp zehn Personen, wobei eine in Auckland und ein anderer in Deutschland ein Home Office haben. Interessenten stellen über eine von mehr als 20 Internetseiten eine Anfrage für einen Wohnwagen und geben ihre groben Wünsche an. Unsere Aufgabe ist es nun, die meist aus Deutschland stammenden Kunden anzurufen (Telefon oder Skype) und die genauen Wünsche und Bedürfnisse herauszufiltern, um den „perfekten“ Wohnwagen aus mehr als 20 Anbietern hier in Neuseeland für sie zu finden.

Ursprünglich hatte ich mich nur auf diesen Job beworben, allerdings sieht es im Moment so aus, dass Katharina auch einen Job bekommen könnte, was natürlich in jeder Hinsicht eine tolle Sache wäre. Die Arbeit wird uns die nächste Zeit recht gut in Anspruch nehmen, so durften wir am ersten Tag gleich mal ganze elf Stunden auf unserem Stundenzettel eintragen.

Die Arbeit wird gut bezahlt und somit haben wir uns entschieden in den nächsten Tagen eine kleine Wohnung zu suchen oder auch ein WG-Zimmer.

Am Sonntag sind wir bei unserem neuen Chef zur Weihnachtsfeier zum Steak-Essen eingeladen… Ist halt doch alles etwas anders hier! ;)

(www.wohnmobileneuseeland.com)

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From North to the South

Nach Leigh ging es weiter Richtung Norden, nach Russel zur Bay of Islands!

Russell war von 1840 – 1841 die erste Hauptstadt Neuseelands, damals allerdings noch unter dem Namen „Okiato“. Nachdem die Regierung nach Auckland verlegt wurde, wurde Russell aufgegeben und blieb somit ein nur 1200 Einwohner zählendes kleines Örtchen!

Bay of Islands

Bay of Islands

Weiter ging es dann in Richtung Norden zum (fast) nördlichsten Punkt Neuseelands, dem „Cape Reinga“. Leider hat uns das Wetter mal wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht und es herrschte so dichter Nebel, dass wir den Leuchtturm am Cape selbst aus 30 Metern Entfernung nur kaum erkennen konnten.

So konnten wir wenigstens gemütlich durch den Norden reisen und uns in Ruhe nach neuen Jobs umsehen…

… denn am gleichen Abend wurde es dann doch noch stressig!

Ich hatte mich am Montagabend auf eine „Office Assistant“-Stelle beworben und eine Stunde nachdem ich die Bewerbung verschickt habe, bekam ich auch schon den Anruf, ich könne am Donnerstag anfangen.

Das einzige Problem an der Sache war, die Stelle ist in Christchurch und wir waren zu diesem Zeitpunkt im Norden der Nordinsel

Also alle Pläne über den Haufen geworfen und ab Richtung Süden.

Gestern sind wir somit knapp 700 Kilometer zurück nach National Park Village gefahren, wo wir eigentlich die Weihnachtsfeiertage verbringen wollten.  Nun war es nur eine Nacht, aber die Freude übers Wiedersehen war groß und wurde dementsprechend feucht fröhlich begossen.

Heute ging es weiter nach Wellington und während ich diesen Blog schreibe warten wir auf die Fähre nach Picton auf der Südinsel. Morgen früh folgt dann noch der Rest der Etappe von Picton nach Christchurch, wo ich gegen 14.00 Uhr meinen neuen Job antreten werde.

Was das genau ist…? Mehr dazu im nächsten Blog! ;)

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