Samstagmorgen, ich schau aus dem Fenster und hab erst mal ein Deja Vú! … Regen…
Doch irgendetwas ist anders. Ach ja, da war ja was… wir sind in Auckland!
Was war das für eine lange Anreise. Von München über Berlin nach Bangkok, drei Tage später dann weiter über Sydney nach Auckland! Gut 23 Stunden Flugzeit bis ans andere Ende der Welt. Aber ich kann jetzt schon sagen, bis jetzt hat es sich gelohnt…! „Wie kann er das denn jetzt schon sagen?“ fragt man sich vielleicht, aber gleich nach der Landung haben wir schnell gemerkt, die „Kiwis“, so nenne sich die Neuseeländer, sind sehr freundliche Leute.
Schon bei der Passkontrolle ging es los. Ein freundliches Lächeln, ein „Welcome to New Zealand and enjoy your stay“ und ein Stempel in unseren Pass, in so einer Art und Weise, dass man sich so gut fühlt, als käme man gerade von einer langen und anstrengenden Reise wieder nach Hause.
Michael, unser Busfahrer, begrüßte uns bei der Fahrt in die Stadt ebenfalls mit einem „Welcome to New Zealand!“. Dann erzählte er uns noch ein wenig darüber, dass die „Kiwis“ immer nett zu anderen Leuten sind, dass man sich sehr über Touristen freue, da diese Geld ins Land bringen würde (scherzhaft gemeint) und das es in den nächsten Tage in Auckland ziemlich schlechtes Wetter geben würde.
Was das ganze aber für uns so besonders machte, war die Tatsache, dass es sich bei dem Bus um den Airport Express handelte, einen öffentlichen Bus, mit dem z.B. auch Angestellte des Flughafens zur Arbeit fahren.
Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich jemals an einem Urlaubsort so herzlich begrüßt worden bin.
Die nächsten Tage werden wir mit Wohnungs- und Jobsuche verbringen. Zudem haben wir noch das Einführungsseminar bei der Agentur in Neuseeland.



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