Die letzten Tage…

Ein kleiner Rückblick…

Es ist unglaublich, aber nun bin ich schon wieder in Deutschland. Es kommt mir vor, als hätte ich erst vor zwei Wochen am Flughafen in Frankfurt gestanden. Dort habe ich voller Aufregung und Angespanntheit auf zwei ungewisse Monate in Neuseeland geblickt.

Hinflug

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Am Ende doch noch ein echter Kiwi geworden…

… und Rugby, Tourist Stuff, Beaches :-)

Seit ich das letzte Mal geschrieben habe, sind nun auch schon wieder zwei Wochen vergangen und eine Menge passiert. Nachdem ich meine Erkältung erfolgreich überstanden hatte, ging es vorletztes Wochenende mal wieder zum Rugby. An Rugby, der Nationalsportart, kommt man in Neuseeland einfach nicht vorbei.

Wir waren eingeladen zu einem lokalen Rugby-Turnier. Da wir mittlerweile nun auch die Regeln besser kennen, konnten wir mitfiebern und lautstark anfeuern. Nach den Mannschaftsspielen feierten Sieger und Verlierer gemeinsam wie man das auch von deutschen Sport-Turnieren kennt. Wie die Mannschaft durften wir uns an Würstchen und Bier bedienen und fühlten uns im Kreis der Einheimischen aufgenommen und pudelwohl.

Und dann wurden wir auch noch Teil eines waschechten neuseeländischen Rituals.

Und das geht so: Drei Mal in die Hände klatschen, eine schlammartige kalte Flüssigkeit trinken und noch mal klatschen, ein fester Schlag auf die Schulter und dann das Highlight: „Now you are a Kiwi“! Wir gehörten nun richtig dazu und fühlten uns auch als Teil einer eingeschworenen Gemeinschaft.

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Rangitoto Island und Waheke Island

Und jetzt nach dem „Arbeitsblog“ wieder ein bisschen Freizeit .

Das sind die Touristeninfos….

„Rangitoto ist eine 23,1 km² große inaktive vulkanische Insel, die vor Auckland in Neuseeland im Hauraki-Golf liegt“[1]. Mit der Fähre sind es nur knapp 30 Minuten von Downtown Auckland zu dem inaktiven Vulkan, also auf jeden Fall ein Punkt auf meiner „TO DO“ Liste.

Und jetzt Insider-Infos…

Vorletztes Wochenende haben Klara und ich uns dann auf den Weg gemacht, diesen Punkt meiner Liste zu erfüllen.

Mit genügend Proviant und Fotoapparat ausgerüstet ging es  um 12 Uhr auf die Fähre. Der Kapitän hat uns dann freundlich darauf hingewiesen, dass wir keine Samen, Ratten oder sonstige Nagetiere im Rucksack haben dürfen. Wir waren uns 100% sicher, dass unsere Rucksäcke „clean“ waren  und so sind wir dann bei strahlendem Sonnenschein in See gestochen.

"Wir stechen in See"

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Mein Praktikum

“After School Programmes

Youthtown’s fun and engaging after school programmes for ages 5-13 are recognised by the Ministry of Social Development …” und Youthtown ist jetzt schon seit vier Wochen mein regulärer Arbeitsplatz an fünf Tagen in der Woche hier in Auckland.

Den größten Teil meiner Zeit hier verbringe ich in dem After School Programm in Youthtown und ich habe es richtig gut getroffen. Die Organisation liegt mitten im Zentrum. Jeden Tag bin ich somit im Herzen der Stadt und bekomme die Atmosphäre der Großstadt mit  :-) .

Das Praktikum ganz praktisch…

Um 14:30 Uhr beginnt jeden Tag meine Schicht in „Youthtown“. Eine Stunde vorher muss ich den Bus in die City nehmen. Nach einer halben Stunde Busfahrt laufe ich dann von Möven begleitet die Queens Street hinauf.

Um zwanzig nach zwei trudel ich dann so langsam in Youthtown ein. Ich habe genug Zeit, um meine Arbeitsuniform anzuziehen, einen Schluck zu trinken und einen Happen zu essen und dann geht es auch schon los.

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“Thank you driver”

Es sind die Kleinigkeiten, die den Unterschied zwischen einer deutschen und einer neuseeländischen Stadt ausmachen. Während ich in Deutschland nie einen Gedanken daran verloren habe, mich nach einer nur 10- minütigen Fahrt beim Busfahrer zu bedanken, gehört es hier in Auckland zu den guten Manieren.  Auch aus dem hintersten Ende des Busses wird beim Verlassen ein lautes und kräftiges „Thank you driver“ gerufen, nein eigentlich aus lautester Kehle und mit voller Inbrunst gebrüllt. Dadurch ist die Stimmung im Bus als wäre man mit vielen Freunden zusammen.

Britomart Transport Centre

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Everything is awesome :-)

11 Tage bin ich jetzt schon in Neuseeland. 11 Tage, die wie im Flug vorbeigegangen sind und in denen ich so viel erlebt habe wie zu Hause in einem ganzen Monat. Ich bin ja sozusagen in die Zukunft geflogen und dann habe ich auch noch einen Sprung vom Sommer in den Winter gemacht.

Da war zuerst der lange Flug! Am Donnerstagabend bin ich vollkommen übermüdet in Auckland gelandet und hatte überhaupt kein Auge für diese wunderschöne Stadt.  Erst am nächsten Morgen bin ich ans Meer gegangen und habe Auckland richtig wahrgenommen. Dazu schien auch noch die Sonne und alles war perfekt. Einige Leute laufen hier bei 15° dick eingepackt herum, andere haben Sommerkleidung an. Nach meinem ersten Ausflug zum Hafen bin ich in Aucklands Haupteinkaufsstraße gegangen.

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Es ist soweit, der Tag der Abreise ist fast da.

Während ich in den letzten Monaten alles für meine Reise nach Neuseeland vorbereitet habe, ist die Neugierde und Aufregung immer mehr gestiegen. Doch nun ist es endlich soweit. Nur noch einmal schlafen und dann geht es endlich los. Von Frankfurt aus werde ich meinen ersten außerkontinentalen Flug antreten. Mein Flug geht über Malaysia nach Neuseeland. Nach ca. 24 Stunden und einer Luftlinie von ca. 17110 km werde ich dann auf der anderen Seite der Welt, in Auckland, landen.

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